
Bild: Deutsches Museum | Christian Illing
Forschung
Forschungsinstitut
Aus Forschung entsteht Wissen, das sich über die Ausstellungen, Vorträge, Kurse und Publikationen in Bildung umsetzt.
Am Beginn der Wirkungskette steht die Forschung. Wissenschaftsbezogen gearbeitet wird im Forschungsinstitut, im Bereich Bildung und Museumspädagogik, in den Sammlungen und Ausstellungen sowie in den wissenschaftlichen Dienstleistungsbereichen des Archivs, der Bibliothek und der Exponatverwaltung. Schwerpunkte der Forschung in den Bereichen Digitales und Restaurierungswissenschaften liefern besondere Höhepunkte.
Neuerscheinungen

Bild: Deutsches Museum
Johannes-Geert Hagmann, Katharina Stuhrberg, Eckhard Wallis: Licht und Materie
Licht spielt für das Leben der Menschen eine entscheidende Rolle. Daher beschäftigt die Frage nach der Natur des Lichts die Menschheit schon sehr lange. Im 20. Jahrhundert haben neue Beobachtungen der Wechselwirkung von Licht und Materie sowie die Entwicklung der modernen Quantenphysik der Suche nach einer Antwort neue Impulse gegeben. Das Buch widmet sich diesen Entwicklungen und folgt inhaltlich den Bereichen der Ausstellung »Licht und Materie«. Es spannt einen historischen Bogen von den Phänomenen, Beobachtungen und Erkenntnissen, die zu einem Wandel des Verständnisses von Licht geführt haben, hin zu aktuellen Forschungsthemen der Quantenphysik.

The Beauty of Technology Bild: Deutsches Museum | Esser, Jutta
Konrad Rainer: The Beauty of Technology
Technischen Gebilden, Mechanismen und Apparaturen wohnt eine besondere Faszination inne. Sie sind funktional, komplex und präzise – und zugleich von einer oft überraschenden ästhetischen Qualität. Der großformatige Bildband greift diese Idee auf. Aus der reichen Sammlung des Deutschen Museums präsentiert das Buch rund 150 ausgewählte Exponate – vom Zauberbuch bis zum Weltraumtriebwerk – und entfaltet so einen ästhetischen Querschnitt der Geschichte der Technik und ein eindrucksvolles Panorama der Wissenschaftsästhetik. Besonders faszinierend ist der Abschluss des Bandes, der sich der ästhetischen Dimension der Künstlichen Intelligenz widmet.

Bild: Deutsches Museum
Wilhelm Füßl: Arthur Schönberg (1874-1943). Ein Ingenieurleben im Schatten Oskar von Millers
Er sei der wahre Schöpfer des Walchenseekraftwerks und des Bayernwerks, so die Würdigung Oskar von Millers, des bekannten Pioniers der Energieversorgung in Deutschland. Gemeint ist Arthur Schönberg, sein engster Vertrauter über mehr als drei Jahrzehnte. Der Ingenieur Schönberg, Cousin des berühmten Komponisten Arnold Schönberg, stand zwar stets im Schatten Millers, war aber einer der wichtigsten Planungsingenieure in Deutschland. Zudem gilt er als Pionier bei der Einführung des elektrischen Kochens in deutschen Haushalten. Auch bei der Gründung, dem Auf- und dem Ausbau des Deutschen Museums in München spielte er eine wichtige Rolle.
DM Studies Band 18

Bild: Deutsches Museum
Michael Eckert: Jonathan Zenneck
Der Physiker Jonathan Zenneck (1871–1959) hat sich auf vielen Gebieten einen Namen gemacht: Als Assistent von Ferdinand Braun, der 1909 zusammen mit Guglielmo Marconi den Physiknobelpreis für die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie erhielt, unternahm er Funkversuche, um so der Technologie zum praktischen Durchbruch zu verhelfen. Als Lehrbuchautor und Professor an technischen Hochschulen wurde er zum Lehrer einer ganzen Generation von Hochfrequenzphysikern und -ingenieuren. In den 1930er Jahren wiederum verlagerte er sein Forschungsinteresse auf die Physik der Ionosphäre, die für die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen in der oberen Atmosphäre eine wesentliche Rolle spielt. Und nicht zuletzt übernahm er, um nur eine seiner vielen Funktionen außerhalb der Hochschule zu nennen, 1933 die Nachfolge Oskar von Millers als Leiter des Deutschen Museums.
DM Studies Band 17

Bild: Deutsches Museum
Judith Kemp (ed.): Digitising Piano Rolls
Piano rolls are audio witnesses of their time. Produced in their millions, they preserve musical interpretations, performance practices and listening habits of the period around 1900 and the first decades of the 20th century. Yet their survival is increasingly at risk: rolls are deteriorating, playback devices are decaying and knowledge about their use and digitisation of the rolls is scattered across the globe.
Der digitale Webstuhl, Teil 1
Das Forschungsprojekt Penelope
Im Video berichtet Dr. Ellen Harlizius-Klück erzählt über das Forschungsprojekt. PENELOPE erforscht den Beitrag der antiken Weberei zur Geschichte der Wissenschaft und der digitalen Technologie. Untersucht werden sowohl antike Quellentexte als auch Praktiken und technische Prinzipien des antiken Webens, z. B. im PENELOPE-Labor im Museum für Abgüsse, München.
Kooperationen
Technische Universität München
TUM School of Education, Technikgeschichte
TUM School of EducationLudwig-Maximilians-Universität München
Rachel Carson CenterLudwig-Maximilians-Universität München
Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte
MehrUniversität der Bundeswehr
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