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Jetzt online: Das Findbuch zum Bestand der GDNÄ

Das Findbuch und die Online-Datenbank zum Bestand der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) stehen ab sofort als PDF und im Internetportal “Deutsches Museum Digital” zur Verfügung. 

Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) (FA 016): DM Digital; PDF-Findbuch

Die neue Online-Ressource erschließt den Bestand mit seinen 30 Regalmetern in knapp 1.900 Datensätzen.

Was umfasst der Bestand? Die Überlieferung der GDNÄ als eine der ältesten und bedeutendsten wissenschaftlichen Vereinigungen Deutschlands bietet wertvolle Einblicke in die Geschichte der Naturwissenschaften und der Medizin. Der Bestand enthält unter anderem Protokolle der Gremienarbeit, umfangreiche Korrespondenzserien sowie Unterlagen zu den Tagungen der Gesellschaft. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1990er-Jahre. 

Infostand bei der GDNÄ-Versammlung in Bremen: Im Rahmen der 134. GDNÄ-Versammlung vom 17. bis 20. September 2026 in Bremen stellt der Leiter des Archivs des Deutschen Museums Dr. Matthias Röschner die Ergebnisse der Erschließung an einem Infostand vor. Vor Ort erläutert er die Struktur des Bestands, gibt praktische Tipps für die Online-Recherche und steht für Fragen zur Verfügung. Programmheft der 134. Versammlung (PDF).

Erweiterte Recherchemöglichkeiten im Archiv: 18 neue Findmittel online

Die digitale Recherche in den Archivbeständen ist ab sofort noch komfortabler: 18 neue Online-Findmittel wurden freigeschaltet und stehen für die Recherche und Nutzung zur Verfügung. Insgesamt sind nun rund 180 Bestände und 111213 Datensätze aus dem Archiv im “Deutschen Museum Digital” vorhanden. 

Unter den Neuzugängen befinden sich bedeutende Nachlässe, wie beispielsweise von Otto Lilienthal (Flugpionier), Eugen Sänger und Irene Sänger-Bredt (Raumfahrtpioniere), Heinrich Hertz (Physiker), Erich von Drygalski und Georg von Neumayer (beide Polarforscher) oder von Ludwig Mach (Physiker und Erfinder). Besonders hervorzuheben sind auch weitere Teilbestände des Firmenarchivs Junders Werke (Metall- und Hausbau sowie “Propaganda”).

Die Manuskripte, Fotografien und Korrespondenzen aus dem Nachlass von Otto Lilienthal stehen sogar fast komplett zur digitalen Benutzung im “Deutschen Museum Digital” zur Verfügung.

Liste mit den neu verfügbaren Beständen:

Die Gesamtliste mit allen Online-Findmitteln finden Sie hier: Liste der Online-Findmittel