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Dieselmotor, Tante Ju, Enigma – klar, die Ikonen aus Naturwissenschaft und Technik gibt es im Deutschen Museum zu sehen. Interaktive Stationen, Workshops, Science Shows – das kann man natürlich bei einem Besuch erwarten. Dass man hier aber auch einem Bergbauern begegnet, der von seinem Leben auf der Alm berichtet, mit Seenotrettern an Bord eines Schiffes gehen kann oder humanoide Roboter trifft, die Go-Kart fahren und das Tanzbein schwingen – das gibt es nur in der Langen Nacht der Münchner Museen. Am 17. Oktober bieten das Haupthaus auf der Museumsinsel und das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe von 18 bis 1 Uhr zahlreiche spannende, faszinierende, unterhaltsame, bewegende und überraschende Erlebnisse und Begegnungen.

Nicht nur gucken, sondern auch anfassen, mitmachen, tüfteln und begreifen: Sei es bei einer der 37 Führungen oder auf eigene Faust – in den gut 20 Ausstellungen gibt es dafür zahlreiche interaktive Stationen, die man beim nächtlichen Bummel ausprobieren kann. Im Kinderreich dürfen dann ausnahmsweise mal die Erwachsenen Kugelbahnen bauen. Im DNA-Labor kann man DNA isolieren oder Pipettieren üben. Und die Science-Shows im Auditorium bringen genauso wie die Vorführungen im Chemie-Hörsaal das Publikum regelmäßig zum Staunen.

Dazu warten überraschende Begegnungen, sei es mit Bergbauern, die in der Ausstellung Landwirtschaft und Ernährung über ihr Leben und die Arbeit in der Alpinwelt berichten; mit engagierten Amateurfunkern, die sich von ihrer Station in der Elektronik-Ausstellung mit Menschen in aller Welt verbinden; oder mit tanzenden Robotern, die den weltberühmten Technik-Tempel in der Langen Museumsnacht zusätzlich beleben. Bei passendem Wetter lädt die Beobachtergruppe der Sternwarte wieder zum Sternegucken auf der Dachterrasse neben der “Frau im Mond”. In dem Restaurant genauso wie in der Luftfahrthallen-Lounge ist zudem auch für die ganz entspannten Momente und sicher auch für die ein oder andere nette Begegnung in so einer langen Nacht gesorgt.

Interessante Begegnungen sind auch im “Rollenden Museum” auf der Pendelroute zwischen der Museumsinsel und dem Verkehrszentrum garantiert. Bei der Fahrt in einem der Oldtimer trifft man auf Automobil-Enthusiasten am Steuer, die neben Fakten zum Fahrzeug auch unterhaltsame Anekdoten liefern. Der beliebte Shuttleservice ist von 18 Uhr bis Mitternacht in Betrieb.

Besonders bewegende Erlebnisse und Begegnungen erwarten die Besucherinnen und Besucher auf der Theresienhöhe. Denn “Was uns bewegt” – das ist das Motto des Verkehrszentrums, und das gilt natürlich auch in der Langen Museumsnacht. Ob mit Rollen, Reifen, Rädern oder Kufen – in den drei denkmalgeschützten Hallen gibt es beim individuellen Bummel oder bei Führungen die ganze Vielfalt des Landverkehrs zu entdecken. Wer sich selbst bewegen und bewegen lassen möchte, probiert die “verrückten” Radl im Innenhof aus, lässt sich im Kutschensimulator ordentlich durchrütteln oder schwebt im “Supra-Gleiter” Richtung Zukunft.

Bewegend auf eine ganz andere Art sind die Fotografien von Martin Roemers, die in der Sonderausstellung “Homo Mobilis” präsentiert werden. Die großformatigen Aufnahmen von Menschen aus aller Welt in ihren Gefährten berühren mit Ausdrucksstärke und Detailreichtum. Nicht zuletzt kann man junge Menschen und ihr sehr schnelles Gefährt kennenlernen: Studierende von TUfast zeigen ihren aktuellen Rennwagen und stehen gerne für Fragen zum Objekt und zum Projekt zur Verfügung.

“Es ist immer wieder beeindruckend, was für ein gigantisches Programm die Teams hier für die Lange Nacht auf die Beine stellen”, sagt Michael Decker, Generaldirektor des Deutschen Museums. “Für dieses Engagement und die Einsatzbereitschaft möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen herzlich bedanken. Und alle Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer möchte ich genauso herzlich in unsere Häuser einladen. Bei diesem Angebot ist ein unvergesslicher Abend garantiert!” … Bei dem man möglicherweise zwischen Amateurfunkern, Sternenfreunden und Robotern auch dem Generaldirektor im Deutschen Museum begegnet.

Bitte beachten:
Während der Langen Nacht ist die „Frau im Mond“ nur mit Ticket durch das Museum zugänglich.
Bei der Langen Nacht der Münchner Museen handelt es sich um eine Veranstaltung der Münchner Kultur GmbH. Mitgliedskarten und Jahreskarten für das Deutsche Museum haben dafür keine Gültigkeit.

Das detaillierte Programm zur Langen Nacht im Deutschen Museum und im Verkehrszentrum finden Sie hier. 

Bild 1/3

Roboter wie dieser können nicht nur winken: Bei der Langen Nacht kann man solche Maschinenmenschen auch tanzend oder am Steuer eines GoKarts erleben.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Foto: Deutsches Museum

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Bild 2/3

Ein Oldtimer fährt während der letzten Langen Nacht durchs Ziel auf der Museumsinsel. Das Rollende Museum ist auch in diesem Jahr wieder im Einsatz. Die Liebhaberfahrzeuge pendeln von 18 bis 0 Uhr zwischen dem Haupthaus und dem Verkehrszentrum.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Foto: Deutsches Museum

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Bild 3/3

Bewegende Aufnahmen: Im Verkehrszentrum ist noch die Sonderausstellung “Homo Mobilis” mit Bildern von Menschen und ihren Gefährten zu sehen.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Foto: Deutsches Museum

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