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Veranstaltungen für BesucherInnen/TeilnehmerInnen + Feedback

Hiermit wird die breite Öffentlichkeit nicht nur über das Vorhaben und die Inhalte des Projekts informiert, sondern es werden parallel über fokussierte Nutzerstudien und Umfragen zentrale Informationen und Einschätzungen gesammelt. Dabei können die TeilnehmerInnen konkrete Anwendungsmöglichkeiten angeben, sowie konkrete Alltagssituationen in denen GARMI (der Roboter) der besagten Zielgruppe behilflich sein könnte. Zusätzlich dazu werden auch ethische Aspekte diskutiert, die einen wichtigen Grundstein für die Entwicklung der Schulungsprogramme darstellen, für die das Deutsche Museum im Projekt auch zuständig ist. So wird dafür gesorgt, dass die Entwicklung von neuen Systemen zielgerechter umgesetzt werden kann und dementsprechend inhaltlich effiziente Schulungsprogramme, Methoden und Curricula entwickelt werden können.

 

               Science Summer im Innenhof des Deutschen Museums (03.08.-09.08.2020)

  • Öffentliche Veranstaltungen mit Technikevaluation
  • Teilnehmer wurden in die Entwicklung miteinbezogen.
  • Beispiele in Alltagssituationen, wobei Interviews durchgeführt worden sind, die für die Evaluierung verwendet werden.

Eigene Konzepte für die Technologieevaluierung und Schulungsmodule

Durch die gewonnenen Ergebnisse der Umfragen von diversen Veranstaltungen, konnten eigene Konzepte von

Schulungsprogrammen entwickelt und evaluiert werden. Seminare, Workshops, Stipendiaten-Wochen sowie weitere Kurse die im Kerschensteiner Kolleg der Deutschen Museums organisiert wurden ermöglichten die Erprobung und Evaluierung von den entwickelten Schulungsprogrammen, Einzelbausteinen und Konzepten.

 

Basierend auf pädagogischen Grundlagen wurden neuartige und hochtechnologische Schulungssystemkonzepte für Roboter entwickelt. Diese Konzepte beinhalten auch theoretische Lerninhalte, der Schwerpunkt lag jedoch auf den praktischen Inhalten. Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden erste Elemente des Schulungsystems als Funktionsnachweis entwickelt und unter Laborbedingungen getestet. Parallel zu den Pilotprojekten wurden fokussierte Nutzerstudien und Umfragen durchgeführt (z.B. „Konnten die Inhalte interaktive vermittelt werden und war die nachgestellt Einsatzumgebung realitätsnahe genug für den späteren Einsatz?“). Anhand der Ergebnisse der Umfragen wurden in diesem Arbeitspaket die Schulungssystemkonzepte erneut evaluiert und ggf. angepasst bzw. erweitert und optimiert. Die Teilnehmenden wurden in die Entwicklung miteinbezogen, zusätzlich dient der direkte Kontakt zur allgemeinen Öffentlichkeit dem Ziel der Schaffung von Akzeptanz bzw. der Basis für eine spätere Etablierung im Markt.

Diese Erprobungen bildeten die Grundlage für die Erprobung dieser Konzepte in einer Schule für Pflegekräfte. Bedingt durch die Covid-19 Situation fand der Start dieser Schulung erst im September 2020 statt.

 

               Kurse und Workshops

  • MNU Kurs im Kerschensteiner (22.01.)
  • EUF Kurs im Kerschensteiner (05.02.)
  • MNU Kurs im Kerschensteiner (11.02.)
  • Beginn der Veranstaltungen in der Berufsschule für Krankenpflege (07.09.)
  • Webinar Konrad-Adenauer-Stiftung (17.09.)

Aufbau von Kooperationen

In der Phase der ersten Erprobungen von Schulungssystemen war es essenziel Kontakte und Kooperationen aufzubauen, wodurch die Möglichkeit entsteht mit Fokusgruppen wie SeniorInnen und Pflegekräften zu arbeiten. Über die Zusammenarbeit werden nicht nur wichtige Informationen für die Entwicklung in der Forschung gesammelt, sondern auch für die Durchführung von Schulungen. Für die Weiterentwicklung und Evaluierung von Schulungsprogrammen ist auch der intensive Austausch mit dem Institut für die Ethik der Medizin (Prof. Buyx, Dr. Tigard) zentral, da die Auseinandersetzung von ethischen Fragestellungen für die Pflegekräfte von großer Bedeutung ist.

 

Zusammenarbeit mit der Berufsschule für Krankenpflege am Rotkreuzplatz

Aufbau eines gemeinsamen Schulungskonzepts. Erste Erprobungen und Schulungen ab September 2020.

 

Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim am Westpark

Erschließung von direkten Kontakten zur Zielgruppe für Technologieentwicklung bzw. allgemein der Öffentlichkeit als Ziel der Akzeptanz. Hier sollen nicht nur öffentliche Hands-On-Veranstaltungen mit den ersten Prototypen des Systems durchgeführt werden, sondern auch mit Hilfe von im Projekt konzipierten Umfragen das Gesamtsystem evaluiert und verbessert werden. Aufgrund der Corona-Problematik sind die Kontakte aktuell nicht möglich.

 

Zusammenarbeit mit der Jungen- und Senioren VHS

Gemeinsame Veranstaltung zur Diskussion der Herausforderungen des Einsatzes von Robotersystemen im häuslichen Umfeld (Serviceroboter für Senioren) inklusive praktischer Einheiten. Durch Kombination der beiden VHS-Teilbereiche bringen wir Jugendlichen und älteren Menschen im Workshop zusammen. Geplant für das Sommersemester 2021. Ziel ist die der direkte Kontakt zur Zielgruppe für Nutzerstudien und die Weiterentwicklung der Schulungssysteme.

 

Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin TUM

Start der Zusammenarbeit und zukünftig regelmäßige Meetings und Austausch zwischen den Projekten um die ethischen Fragestellungen in den Schulungsmodulen für Pflegekräfte besser integrieren zu können. Parallel zu den Pilotprojekten wurden fokussierte Nutzerstudien und Umfragen durchgeführt. Dabei werden ethische Fragestellungen in den Mittelpunkt gestellt. Durch die enge Zusammenarbeit erhoffen wir uns ein effektives und effizientes Programm, das ethische Überlegungen nicht nur technikseitig, sondern auch auf der menschlichen Interaktionsseite beinhaltet. In der Arbeit mit diversen Fokusgruppen im Pflegebereich hat gezeigt, dass die ethischen Fragen bei der Zielgruppe Pflegekräfte sehr zentral sind.

Kontakt Sabina Muminovic