Direkt zum Seiteninhalt springen

„ALLES ist Wissenschaft“ ist das Motto des Deutschen Museums. Am 15. Oktober kann man das ALLES in einer Nacht erleben: die neuen Ausstellungen auf der Museumsinsel, zahlreiche Führungen, Vorführungen, Workshops und Science Shows. Dazu gibt es auch im Verkehrszentrum ein abwechslungsreiches Programm, unter anderem zur Sonderausstellung „Bikesharing“. Und zwischen dem Haupthaus und der Zweigstelle auf der Theresienhöhe pendeln wieder die Oldtimer des Rollenden Museums als stilvoller Shuttleservice für die Besucherinnen und Besucher der Langen Nacht der Münchner Museen.

ALLES neu auf der Museumsinsel: Im ersten Teil des sanierten Deutschen Museums gibt es auf 20.000 Quadratmetern 20 neue und erneuerte Ausstellungen zu entdecken. Bei der ersten Langen Nacht in den frisch renovierten Räumen können die Besucherinnen und Besucher von 18 bis 1 Uhr zwischen den großen Flugzeugen flanieren oder in der Mathematik mit Spaß hoch drei knobeln, Gesundheit von Kopf bis Fuß erleben oder mit Robotern spielen, der Erdrotation mit dem Foucault‘schen Pendel nachspüren oder bei ‚Bild Schrift Codes‘ geheime Botschaften entschlüsseln.

„Seit der Eröffnung im Juli konnten wir schon weit mehr als eine Viertelmillion Gäste hier begrüßen – und das Feedback zu den neuen Ausstellungen ist überwältigend“, sagt Dagmar Klauer, die Leiterin des Museumsbetriebs. Neben den Führungen durch die Ausstellungen gehören zum Gesamterlebnis im Deutschen Museum auch in der Langen Nacht die Workshops in der Experimentier-Werkstatt, spannende Science Shows im Auditorium oder spektakuläre Vorführungen im Chemie-Hörsaal.

„Zur Entspannung sollte man sich zwischendurch den Ausblick über die Isar von der Terrasse des Museumsrestaurants „Frau im Mond“ nicht entgehen lassen“, sagt Dagmar Klauer. Und wenn man schon mal da oben ist, hat die Leiterin des Museumsbetriebs gleich noch einen Tipp: „Auf der Raumfahrtterrasse bietet die Beobachtergruppe der Sternwarte die Möglichkeit, einen Blick durch verschiedene Teleskope in den – hoffentlich klaren – Nachthimmel zu werfen.“

Viele Blicke wird sicher auch die bewegte Skulptur des US-amerikanischen Künstlers Eric Mesplé in der Luftfahrthalle auf sich ziehen. Sein „Killing Time“ ist eine faszinierende Kombination von fester Materie mit magnetischem Ferrofluid. „Die gibt es natürlich ganz exklusiv nur für diese Veranstaltung hier zu erleben“, sagt Dagmar Klauer. Und nur in der Langen Nacht greift auch wieder „Fingers“, der Rockstar in der Robotik-Ausstellung, bei regelmäßigen Vorführungen in die Saiten seiner E-Gitarre.

Zum Exklusiv-Programm gehört ebenfalls die gigantische Lichtinstallation des Medienkünstlers Eitan Rieger, die auf die Fassade der Luft- und Raumfahrthalle projiziert wird. „Dazu kann man sich im Museumsgarten neben den beiden Schiffen gerne auch ein Glas von der Bar des Freundes- und Förderkreises gönnen“, so Klauer.

ALLES neu gilt auch für den Weg ins Deutsche Museum: „Wir haben jetzt nahe der Corneliusbrücke ein neues, gläsernes Eingangsgebäude, das von innen beleuchtet ist und das man sicher nicht übersehen kann“, sagt Dagmar Klauer. Alles beim Alten gilt dagegen für das Rollende Museum: Ein- und Ausstieg in die Oldtimer, die zwischen Museumsinsel und Verkehrszentrum pendeln, ist auch dieses Jahr wieder im Museumshof.

Im Verkehrszentrum des Deutschen Museums wird derweil das Radeln neu erfunden: Zur aktuellen Sonderausstellung „Bikesharing“ gibt es in der Langen Nacht regelmäßige Führungen, in den Hallen kann man die unterschiedlichsten Zweiräder entdecken und auf dem Hof ein paar ganz besondere Modelle ausprobieren. Wer sich lieber fahren lässt: Im Kutschensimulator rüttelt es die Besucherinnen und Besucher in Richtung Vergangenheit, im Supragleiter schwebt man dagegen ganz sanft in die Zukunft.

Natürlich sind auch wieder alle Klassiker wie die Dampflokomotive S 3/6 oder „Puffing Billy“ in Aktion zu erleben. „Und von unseren Kuratoren und Kuratorinnen gibt es spannende Einblicke in die Historie und Konzepte der Ausstellungen in den drei denkmalgeschützten Hallen auf der Theresienhöhe“, sagt Bettina Gundler, die Leiterin des Verkehrszentrums.

Wie die Leiterin der Zweigstelle freut sich auch der Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang M. Heckl, auf die Lange Nacht: „Dieses Event ist immer ein Höhepunkt und einer der besucherstärksten Tage des Jahres für uns!“ Heckl hofft, dass auch 2022 viele Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer die Museumsinsel besuchen: „Die nächtliche Atmosphäre, dazu die frisch renovierten Räume und die neuen Ausstellungen – das verspricht ein ganz besonderes Erlebnis!“

Ganz besonders und besonders passend ist auch, dass aus dem Deutschen Museum wieder das Motiv der Langen Nacht stammt. Zuletzt gab es das 2015 mit einem Porträt von Joseph von Fraunhofer. „Das war damals der letzte Tag, an dem das Deutsche Museum vor der Generalsanierung noch komplett geöffnet hatte“, erinnert sich Wolfgang M. Heckl. Nachdem jetzt der erste Teil des Hauses fertig und wieder eröffnet ist, ziert heuer der „Predigende Mönch“ die Kampagne. Die Automatenfigur aus dem 16. Jahrhundert kann man natürlich auch in der Langen Nacht 2022 bei Kurzführungen zu den Ursprüngen der Robotik kennenlernen. Es gibt wirklich viel zu erleben – und das ALLES in einer Nacht.

Tickets für die Lange Nacht der Münchner Museen kann man unter www.muenchner.de/museumsnacht oder auch an den Kassen auf der Museumsinsel und im Verkehrszentrum erwerben. Die Karten kosten 15 Euro und gelten als Eintrittskarte für alle der mehr als 80 beteiligten Häuser sowie als Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG.

Bitte beachten:

  • Während der Langen Nacht ist die „Frau im Mond“ nur mit Ticket durch das Museum zugänglich.
  • Bei der Langen Nacht der Münchner Museen handelt es sich um eine Veranstaltung der Münchner Kultur GmbH, Mitgliedskarten und Jahreskarten für das Deutsche Museum haben dafür keine Gültigkeit.

Bild 1/4

Hell erleuchtet: Das neue Eingangsgebäude an der Uferstraße nahe der Corneliusbrücke ist nicht zu übersehen.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Foto: Deutsches Museum

Download

Bild 2/4

Die spektakuläre Skulptur "Killing Time" von Eric Mesplé wird während der Langen Nacht exklusiv auf der Museumsinsel zu erleben sein. Das Kunstwerk ist eine Kombination aus alter und neuer Technik, bei der Ferrofluid mittels eines programmierten Magneten in den Schädel in einem Stundenglas steigt und wieder daraus absinkt.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Foto: Loft 11 Gallery, Eric Mesplé

Download

Bild 3/4

Ein Blick in Halle I des Verkehrszentrums in nächtlicher Atmosphäre.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Foto: Deutsches Museum

Download

Bild 4/4

Der "Predigende Mönch" aus dem Deutschen Museum ziert die Kampagne zur Langen Nacht der Münchner Museen 2022.

Frei zur Veröffentlichung nur mit dem Vermerk

Abbildung: Münchner Kultur GmbH

Download