
Bild: Deutsches Museum
Digitale Technik- und Wissenskulturen
NFDI4Memory
Qualitätsgesicherte Forschungsdaten bilden die Grundlage für verlässliche historische Forschungsergebnisse im digitalen Zeitalter. Als Co-Applicant des Konsortiums NFDI4Memory arbeitet das Deutsche Museum daran mit, historisch arbeitende Forschungs- und Gedächtniseinrichtungen in einer zukunftsweisenden Dateninfrastruktur zu vernetzen.
Inhalt
NFDI4Memory - Task Area "Data Quality"
Gefördert von
DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft
- Digitale Technik- und Wissenskulturen
Bearbeitet von
Peggy Große
Koordinatorin NFDI4MemoryFI5 Deutsches Museum Digital
Dr. Maximilian Reimann
Wiss. MitarbeiterFI5 Deutsches Museum Digital
Georg Hohmann
LeitungForschungsinstitut für Wissenschafts- und Technikgeschichte
Dr. Mario Kliewer
Wiss. Mitarbeiter NFDI4Memory und OSIRISFI5 Deutsches Museum Digital
Projektbeschreibung
Historisch orientierte Sammlungs- und Forschungseinrichtungen bewahren, erschließen und erzeugen immer mehr Forschungsdaten. Dabei ist Datenqualität eine zentrale Voraussetzung für ihre nachhaltige und zukünftige Nutzung. Um diese zu gewährleisten, engagiert sich das Deutsche Museum in Kooperation mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in der Task Area “Data Quality” des Konsortiums für die historisch arbeitenden Fächer der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur - NFDI4Memory.
Weitere Projektbeschreibung
Auf Basis der Analyse spezifischer Datenanforderungen und der Bewertung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung entwickelt die Task Area “Data Quality” allgemeine Leitlinien, die als Grundlage für ein nachhaltiges Qualitätsmanagement dienen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Integration der FAIR- und CARE-Prinzipien in der Datenqualitätsanalyse. Darauf aufbauend entwickeln wir ein innovatives Messsystem für die Qualität historischer Daten, das verschiedene Qualitätsniveaus unterscheidet und komplexe Bewertungskriterien bündelt. Zusammen mit nationalen und internationalen Gremien übersetzen wir unsere Ergebnisse in konkrete Empfehlungen, Kataloge und Richtlinien. Damit legen wir den Grundstein für die zukünftige Zertifizierung von Forschungsdaten.
Desweiteren entwickeln wir effiziente Workflows und arbeitsteilige redaktionelle Prozesse, um die Hürden bei der zeitaufwendigen Datenaufbereitung und Datenpublikation zu senken. Darüber hinaus überführen wir unsere Leitlinien in praxisnahe Workshops, Beratungen und Schulungen, um im ständigen Austausch mit der Community eine breite Anwendung unserer Standards zu gewährleisten.
Die dabei entstehende Expertise fließt in den Umgang mit unseren eigenen Sammlungen und Forschungsdaten am Museum ein sowie in die NFDI4Memory- Angebote FAIR Data Fellowships und die Frag4Memory-Sprechstunde.






