
Bild: Deutsches Museum, München | Hubert Czech
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Livestreams aus dem Deutschen Museum
Regelmäßig finden in allen Standorten des Deutschen Museums Veranstaltungen statt, die wir auf dieser Webseite und auf dem YouTube Kanal per Livestream übertragen.
Der nächste Livestream
Johanna Pirker: Wie Computerspiele unsere Welt verändern
Wissenschaft für jedermann am 11. Februar 2026, 19 Uhr
Computerspiele sind längst mehr als Unterhaltung. Sie treiben Grafikchips an ihre Grenzen, prägen die Entwicklung künstlicher Intelligenz und ermöglichen virtuelle Experimente, die in der realen Welt kaum möglich wären. Dieser Vortrag zeigt, wie Computerspiele technische Innovationen voranbringen, komplexe Systeme erfahrbar machen und als Experimentierfelder für Künstliche Intelligenz (KI), virtuelle Welten und neue Formen des Lernens dienen. Zudem beleuchtet er, warum sie damit unsere Art zu lernen, zu arbeiten und zu forschen nachhaltig verändern. Johanna Pirker ist Informatikerin und Professorin für N-Dimensionale User Experiences an der TUM School of Computation, Information and Technology der Technischen Universität München (TUM). Zudem ist sie Associate Professorin an der Technischen Universität Graz. Sie begann ihre Karriere in der Spieleindustrie als Quality Assurance Tester bei Electronic Arts (EA) und berät weiterhin Studios im Bereich der Nutzerforschung für Spiele. Sie war Professorin für Medieninformatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Gastprofessorin an der ETH Zürich. In Zusammenarbeit mit der TUM School of Computation, Information and Technology der Technischen Universität München
Rückblick - die letzten Streams:
Unsere Livestreams bleiben nach den Veranstaltungen jederzeit abrufbar.
Julia Inthorn: KI – auch eine Frage der Verantwortung
Aufzeichnung des Vortrags vom 4. Februar 2026
Sprechen über KI bewegt sich aktuell häufig in Extremen: Auf der einen Seite sind große Hoffnungen, dass durch die Technik vieles besser und einfacher wird. Auf der anderen Seite gibt es Befürchtungen, dass viel Menschliches durch KI verloren geht oder die KI zu viel Einfluss gewinnt. Im Alltag beobachten wir bereits, wie sich durch KI vieles zum Teil drastisch verändert. Was heißen diese Veränderungen für menschliche Verantwortung? In Ihrem Vortrag erklärt Julia Inthorn, warum Stammtischparolen und vermeintlich einfache Antworten aus ethischer Sicht nicht hilfreich sind. Sie zeigt Wege auf, um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Chancen und Risiken der Technologie zu stärken. Anhand von konkreten Beispielen zeigt sie, wie wir gemeinsam – am Arbeitsplatz und mit Familie und Freunden – ethische Reflexion anregen können und wie wir gemeinsam Regeln und Kriterien für den Einsatz von KI bestimmen können. Prof. Dr. Julia Inthorn ist Professorin für Angewandte Ethik an der Hochschule für Philosophie in München. Sie forscht zu ethischen Fragen in konkreten Anwendungsfeldern unter anderem in der Medizin und im Bereich Medien. Eine Kooperation mit der Domberg-Akademie (Freising)