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Regelmäßig finden in allen Standorten des Deutschen Museums Veranstaltungen statt, die wir auf dieser Webseite und auf dem YouTube Kanal per Livestream übertragen.

Der nächste Livestream

Christian Stieghorst: Mit Neutronen den Elementen auf der Spur

Wissenschaft für jedermann am 4. März, 19 Uhr

Der Traum ist fast so alt wie die Alchemie selbst: aus Blei oder anderen Elementen Gold herzustellen. Mit Neutronen lassen sich Elemente ineinander umwandeln und auch die Zusammensetzung einer Probe so genau bestimmen, dass man bei antiken Amphoren sogar herausfinden kann, in welchem Brennofen sie gefertigt worden sind. Doch woher kommen die chemischen Elemente ursprünglich überhaupt und warum sind sie unterschiedlich häufig? Nach dieser Einführung erklärt Dr. Christian Stieghorst, wie man die elementare Zusammensetzung einer Probe an den von ihm betreuten wissenschaftlichen Instrumenten der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) bestimmt. Die Neutronen-Aktivierungsanalyse, so der Name einer der Methoden, kann bis zu ein Atom unter mehreren Billionen anderen Atomen erkennen. Diese präzise Methode nutzen die Forschenden zum Beispiel dazu, um die Luftverschmutzung durch Holzkohle-Herstellung in Portugal an Flechten zu messen. Die Ergebnisse zeigen kleinste Spuren von Phosphor und Schwefel aus dem Rauch von Kohlemeilern. Neben den Flechten untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Trüffel auf ihre Echtheit, indem sie die Elementzusammensetzung überprüften. Doch nicht nur im Umweltschutz und der Lebensmittelsicherheit, sondern auch in der Archäologie liefern die Neutronen wertvolle Messdaten. So gibt die Elementzusammensetzung darüber Auskunft, woher ein Fundstück stammt oder wo es gefertigt wurde. Und schließlich wird Christian Stieghorst der Frage nachgehen, ob man aus Blei tatsächlich Gold machen kann. Dafür hat er natürlich auch ein paar reale Beispiele von umgewandelten Elementen mit im Gepäck, die etwa in Hochleistungshalbleitern eingesetzt werden. Seit 2016 forscht Dr. Christian Stieghorst an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München. Zunächst als Instrumentwissenschaftler in der Elementanalysegruppe, inzwischen arbeitet er außerdem in der Datenauswertungsgruppe am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum. Seine wissenschaftliche Karriere begann der Physiker mit der Diplomarbeit am Institut für Radioökologie und Strahlenschutz der Leibniz Universität in Hannover im Jahr 2010. Anschließend promovierte er am Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In Zusammenarbeit mit dem Heinz Maier-Leibnitz Zentrum

Rückblick - die letzten Streams:

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Aufzeichnung des Symposiums vom 2. März 2026

The two-hour symposium investigates the historical and current cultural mechanisms behind the branding of AI and the idea of technological hypes and trends. By tracing the trajectory of AI marketing and public perception from its early mythical stages to the current era of Large Language Models, the event questions the cyclical nature of technological promise and disillusionment. Bringing together experts from the history of computing, digital art, and cultural anthropology, the panel will explore how Artificial Intelligence has been packaged as a brand to serve political, economic, and social agendas—but most importantly to sell itself and automated computing. Are we experiencing yet another ‘AI summer,’ or have we entered a fundamentally new era of technological imaginaries?  Panelists:  o Thomas Haigh (Chair of History, U Wisconsin-Milwaukee, author of the forthcoming „The Brand That Wouldn’t Die: A History of Artificial Intelligence“)  o Tamiko Thiel (Product designer of the CM-1/CM-2 AI supercomputers and acclaimed pioneering media artist in VR/AR)  o Manuel Trummer (Chair of Empirical Cultural Studies and European Ethnology at Ludwig-Maximilians-University Munich, renowned scholar working on the cultural theory of popular culture and hypes)  Moderator: Thomas Nyckel (Regensburg U)  Organizers: Rudolf Seising, Dinah Pfau (Deutsches Museum), Laura Niebling (Regensburg U), and Tamar Novick (TUM). The symposium takes place on Monday, 2nd of March 2026, starting at 5 p.m.

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