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Regelmäßig finden in allen Standorten des Deutschen Museums Veranstaltungen statt, die wir auf dieser Webseite und auf dem YouTube Kanal per Livestream übertragen.

Der nächste Livestream

Don't trust the Hype

Symposium on 2nd March 2026, 17 Uhr

The two-hour symposium investigates the historical and current cultural mechanisms behind the branding of AI and the idea of technological hypes and trends. By tracing the trajectory of AI marketing and public perception from its early mythical stages to the current era of Large Language Models, the event questions the cyclical nature of technological promise and disillusionment. Bringing together experts from the history of computing, digital art, and cultural anthropology, the panel will explore how Artificial Intelligence has been packaged as a brand to serve political, economic, and social agendas—but most importantly to sell itself and automated computing. Are we experiencing yet another ‘AI summer,’ or have we entered a fundamentally new era of technological imaginaries?  Panelists:  o Thomas Haigh (Chair of History, U Wisconsin-Milwaukee, author of the forthcoming „The Brand That Wouldn’t Die: A History of Artificial Intelligence“)  o Tamiko Thiel (Product designer of the CM-1/CM-2 AI supercomputers and acclaimed pioneering media artist in VR/AR)  o Manuel Trummer (Chair of Empirical Cultural Studies and European Ethnology at Ludwig-Maximilians-University Munich, renowned scholar working on the cultural theory of popular culture and hypes)  Moderator: Thomas Nyckel (Regensburg U)  Organizers: Rudolf Seising, Dinah Pfau (Deutsches Museum), Laura Niebling (Regensburg U), and Tamar Novick (TUM). The symposium takes place on Monday, 2nd of March 2026, starting at 5 p.m.

Rückblick - die letzten Streams:

Unsere Livestreams bleiben nach den Veranstaltungen jederzeit abrufbar.

Stefan Schönert: Warum gibt es uns?

Aufzeichnung des Vortrags vom 25. Februar 2026

Woher stammt die Materie, aus der Sterne, Planeten und letztlich wir selbst bestehen? Diese grundlegende Frage nach dem Ursprung steht im Zentrum des Exzellenzclusters ORIGINS. Eine überraschende Spur führt dabei zu den Neutrinos: extrem leichten, nahezu unsichtbaren Teilchen, die uns ständig durchdringen, aber nur äußerst selten mit Materie wechselwirken und deshalb fast unbemerkt bleiben. Gerade diese ungewöhnliche Eigenschaft macht Neutrinos für die Forschung so spannend. Heute vermuten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sie eine Schlüsselrolle für die Entwicklung des frühen Universums gespielt haben könnten. Besonders faszinierend ist die Frage, ob Neutrinos ihre eigenen Antiteilchen sind. Die Antwort darauf berührt fundamentale Symmetrien der Natur – und könnte erklären, warum sich Materie und Antimaterie im frühen Universum nicht vollständig gegenseitig ausgelöscht haben. Stefan Schönert zeigt in seinem Vortrag, wie sich solche Ideen experimentell überprüfen lassen. Tief unter einem Berg im Gran-Sasso-Labor sucht das LEGEND-Experiment nach dem sogenannten neutrinolosen Doppelbeta-Zerfall – einem der seltensten vorhergesagten Prozesse der Natur. Diese aufwendige Suche macht eindrucksvoll deutlich, wie die ORIGINS-Forschung hochpräzise Experimente mit den großen Fragen nach dem Ursprung unseres Universums verbindet. Prof. Dr. Stefan Schönert spielt eine führende Rolle in internationalen Experimenten der Neutrino- und Astroteilchenphysik, darunter GERDA, LEGEND, BOREXINO und Double Chooz. Er koordiniert als europäischer Sprecher das LEGEND- Experiment, das den neutrinolosen Doppelbeta-Zerfall untersucht und damit zentrale Fragen zur Natur der Neutrinos sowie zur Entstehung der Materie adressiert. In Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS und den Physikfakultäten der LMU und TU München

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