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„War mir überhaupt nicht bewusst, wie verbreitet Quantentechnologie in unserem Alltag ist. Der Veranstaltung gelang es, dieses Wissen darzustellen.“
Besucherin

In Modul 3 steht die aktive Einbindung der verschiedenen Zielgruppen und das Zusammenspiel von Fachleuten und Personen ohne Fachkenntnisse im Vordergrund. Material und Formate aus den Modulen 1 & 2 wurden genutzt, um die Inhalte gemeinsam zu testen, zu optimieren und co-kreativ weiterzuverarbeiten.

Dieses Modul bezieht sich auf die folgenden Arbeiten:

  1. Quantenschools
  2. Future Stories
  3. Quantendienstag
  4. Lebendige Ausstellungselemente

1. Quantenschool

Was sind Quantentechnologien und was bedeuten sie für unseren zukünftigen Alltag? Diese Frage stand im Zentrum der beiden Quantenschools, die im Rahmen des Projektes vom Fraunhofer ISI am Kerschensteiner Kolleg des Deutschen Museums durchgeführt wurden. MINT-interessierte Schüler:innen aus der Oberstufe wurden in Kooperation mit dem MNU-Stipendium des Kollegs dazu eingeladen, sich vier Tage lang mit Quantentechnologien auseinanderzusetzen. Neben Besuchen bei den Projektpartnern – u.a. im Photon Lab des MPQ und in der Sonderausstellung Licht und Materie des Deutschen Museums – stand die Auseinandersetzung mit den Zukunftsszenarien und Technologie-Steckbriefen aus Modul 1 im Vordergrund. Nach dem Motto „Science meets fiction“ haben sich die Teilnehmenden mithilfe der Steckbriefe und Szenarien Geschichten aus dem Alltag einer oder mehrerer fiktiver Personen erarbeitet und diese kreativ umgesetzt. Unterstützt wurden sie dabei zusätzlich durch Fachleute aus der Wissenschaftskommunikationsschulung (Modul 2) und die der Projektpartner MPQ und PushQuantum. Die Ergebnisse wurden von den Schüler:innen selbst bei einem der Quantendienstage vorgestellt.

2. Future Stories

Die Future Stories sind im Rahmen der Quantenschools entstanden und sind kreative Geschichten, die das Erleben einer oder mehrerer fiktiver Personen in einer Zukunft mit Quantentechnologien beschreiben. Sie orientieren sich an den Zukunftsszenarien und Technologie-Steckbriefe. In erster Linie dient das gemeinsame Erarbeiten einer Geschichte dazu, sich mit Inhalt und Bedeutung, Hoffnungen und Ängsten bezüglich einer Technologie auseinanderzusetzen und sich des eigenen Standpunkts sowie offener Fragen bewusst zu werden. Damit hat das Geschichtenschreiben an sich einen wichtigen Stellenwert für das Projekt. Darüber hinaus sind interessante oder lustige Geschichten auch eine Möglichkeit, die Inhalte auf andere Art und Weise zu präsentieren und dadurch Interesse zu wecken.

3. Quantendienstage

Wie und wo soll Quantentechnologie am besten eingesetzt werden? Wie ist der Stand der Forschung im Bereich der Quantentechnologien? 

Aktuelle Veranstaltungen siehe hier und hier

Zielsetzung: Keine Woche ohne Quanten! Die Auseinandersetzung mit Quantentechnologien kommen mit der Quantendienstag-Reihe niederschwellig aber verbindlich im Alltag an. 
Vorgehen: Der Quantendienstag findet jeden Dienstag statt (Programm im Wechsel Deutsches Museum und TECHNOSEUM). 

Beim gemeinsamen Programm aller Partner sind im Wechsel Expert:innen der Verbundpartner zu einem thematischen Schwerpunkt im Sinne eines “offenen Arbeitstreffens” eingeladen.

Bei den über 80 stattgefundenen Quantendienstagen (Stand Ende 2025) nahmen gut 4000 Interessierte teil (siehe auch Modul 5 Evaluation).

Quantenpost: Fragen aus dem Publikum – Antworten aus der Forschung

Im Rahmen der Ausstellung „Licht & Materie“ wurde die Quantenpostins Leben gerufen. Am MCQST-Stand konnten Besucherinnen und Besucher ihre Fragen zur Quantenwissenschaft aufschreiben und in einen eigens eingerichteten „Briefkasten“ einwerfen. Diese Fragen wurden an MCQST-Forscherinnen und -Forschern weitergeleitet, die daraufhin verständliche Antworten verfassten und auf der Website mcqst.de/quantenpost veröffentlichten. Ausgewählte Fragen wurden zudem bei Veranstaltungen wie dem Quanten-Wochenende oder den Quantendiensten aufgegriffen und öffentlich diskutiert.

Begleitend dazu startete MCQST eine Social-Media-Kampagne, die gemeinsam mit dem Deutschen Museum und dem PhotonLab umgesetzt wurde. Unter dem Hashtag #quantentraeumen wurden ausgewählte Fragen und Antworten regelmäßig auf den verschiedenen Kanälen geteilt. Die Resonanz auf die Quantenpost war sehr groß und lieferte wertvolle Einblicke in die Neugier, Hoffnungen und auch Sorgen des Publikums. Dieses wachsende Repertoire an Fragen und Antworten wird künftig weiter ausgebaut und als Grundlage für neue Vermittlungs- und Beteiligungsformate genutzt.

4. Lebendige Ausstellungselemente

Zielsetzung: 15 potenzielle Anwendungen von Quantentechnologien der 2. Generation werden als Pop-Up Elemente entwickelt und mobil bei Bildungs-Aktionen in ausgewählten Ausstellungen im Deutschen Museum und im TECHNOSEUM als “Exponate der Zukunft” gezeigt.
 

Spekulative Objekte

Wie könnte unser Alltag aussehen, wenn Quantentechnologien nicht mehr im Labor, sondern mitten im Leben angekommen sind? 
Designstudierende der Technischen Hochschule Nürnberg haben sich dieser Frage gestellt und visionäre Konzepte für Produkte 
und Dienstleistungen einer quantengestützten Zukunft entwickelt. 

Die Ergebnisse wurden vom 9. bis 21. September 2025 im Science Communication Lab gezeigt. 

Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, die Grenzen zwischen Wissenschaft, Technik und Gestaltung zu erleben
– und darüber nachzudenken, welche Rolle Quanten in unserem künftigen Leben spielen könnten.