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Dr. Bernhard Wörrle

Museums-Management-SystemLeitung

Telefon +49 89 2179 397
E-Mail b.woerrle@deutsches-museum.de

Curriculum Vitae

Seit 2018
Leitung der Abteilung Museumsmanagement-System am Deutschen Museum

Seit 2013
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum: Konsolidierung und Weiterentwicklung des Museumsmanagementsystems 'MuseumPlus' sowie

2015-2018 Koordination des Teilprojekts 'Objektdigitalisierung' für das Deutsche Museum Digital

2010–2013 Mitarbeiter am Münchner Stadtmuseum: Aufbau eines IT-gestützten Museumsmanagementsystems für die Museen der Landeshauptstadt München

2008/09
Universität Wien: Betreuung und Weiterentwicklung der zentralen Publikations- und Forschungsdatenbank (Research Activities Documentation).

  • 2003-2007
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter des BMBF-geförderten Verbundprojekts ProBenefit ('Prozessorientierte Entwicklung eines Modells zum gerechten Vorteilsausgleich für die Nutzung biologischer Ressourcen in Nord-Ecuador')
  • 2000-2002
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Völkerkunde der Philipps-Universität Marburg (DFG-Projekt 'Austauschbeziehungen zwischen traditionellen Heilern im nördlichen Andenraum')
  • 1997/98
    Promotionsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes / ethnolog. Feldforschung in der Region von Otavalo, Ecuador.
  • 1990-1996
    Studium der Ethnologie, Soziologie und Vor- und Frühgeschichte an der LMU München. Daneben Entwicklung und Betreuung verschiedener Sammlungs- und Forschungsdatenbanken für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen / Doerner-Institut

Forschungsschwerpunkte

  • Museumsdatenbanken / digitales Sammlungsmanagement
  • Normdaten, Thesauri, normierte Vokabulare
  • Provenienzforschung mit Schwerpunkt Kolonialismus / koloniales Sammlungsgut
  • Im ethnologischen Bereich Forschungen zur Bedeutung von Salz, indigenen Medizinsystemen, Schamanismus sowie zu geistigen Eigentumsrechten an traditionellen Heilpflanzen (Südamerika)

Publikationen (Auswahl)

  • Keine Schönheit ohne Gefahr. Erfahrungen mit der Normierung vorhandener Datenbestände am Deutschen Museum. Herbsttagung Fachgruppe Dokumentation im Deutschen Museumsbund, Berlin 10.-12. Oktober 2016.
  • Das Feuer als Inbegriff der Zivilisation. In: Technik in Bayern (2014), H. 5, S. 19.
  • 'Traditionelle Medizin' als strategische Ressource. In: Dilger, Hansjörg & Hadolt, Bernhard (Hrsg.): Medizin im Kontext. Krankheit und Gesundheit in einer vernetzten Welt. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2010, S.  201f. (gem. mit Michael Knipper)
  • Zwischen Aufwertung und Ausverkauf: Amazonische Indianerorganisationen und die Konvention über die biologische Vielfalt. In: Amelung, Merle et al. (Hrsg.): Indiegegenwart: Indigene Realitäten im südamerikanischen Tiefland. (Estudios Indiana 1). Berlin: Gebr. Mann Verlag 2008, S. 125-140.
  • Hacia un modelo cooperativo para el uso comercial de plantas medicinales y conocimientos tradicionales en la Amazonía ecuatoriana. In: Sevilla, Rafael & Ströbele-Gregor, Juliana (Hrsg.): Pueblos indígenas: Derecho, estrategias económicas y desarrollo con identidad. Foro de Diálogo Europa-Pueblos Indígenas de América Latina y el Caribe. Bad Honnef: Horlemann 2008, S. 231-239.
  • Heiler zwischen den Welten. Transkulturelle Austauschprozesse im Schamanismus Ecuadors. Marburg: Curupira 2003. (Hrsg., gem. mit Dagmar Schweitzer de Palacios)
  • Heiler, Rituale und Patienten: Schamanismus in den Anden Ecuadors. Berlin: Dietrich Reimer Verlag 2002.
  • Vom Kochen bis zum Schadenszauber: Das Salz bei Indianern und Mestizen Lateinamerikas. München: Akademischer Verlag 1996.