
Bild: ZZF | Zeichunungen: @ Aike Arndt 2026
Präsentation des Comics „Das blaue Wunder“
Projekt-Abschlussveranstaltung in Brandenburg
1969 nahm mit dem R300 die erste EDV-Anlage im Stahl- und Walzwerk Brandenburg den Betrieb auf. Noch bis 1993 wurde hier Stahl gekocht und gewalzt. Weit mehr als 100 Menschen – Programmierer, Datenfacharbeiterinnen oder Techniker – arbeiteten seitdem in der Computerabteilung des Werks. Noch heute treffen sich ehemalige Mitarbeiter*innen zum gemeinsamen Erinnern im Stahlwerk, das nun das Industriemuseum Brandenburg beherbergt.
Der Comic „Das blaue Wunder“ erzählt von den Erinnerungen dieser Menschen, von ihrer Arbeit mit den neuen Rechenmaschinen in den späten 1970er Jahren bis in die Zeit der Wende hinein.
Veranstalter:
Das Comic-Projekt entstand im Rahmen des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ der Leibniz-Gemeinschaft als Kooperation des Deutschen Museums München mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Berliner Comiczeichner Aike Arndt.