Direkt zum Seiteninhalt springen

Neue Ausstellung im Rahmen der Modernisierung des Museums ab Juli 2022.

Verwandlung, Versuche und Verwendung

Von morgens unter der Dusche bis abends beim Essen und sogar wenn wir einfach nur atmen: Chemie begleitet uns überall. Das Shampoo, das Salz in der Suppe, die Luft – im Grunde wir selbst bestehen aus chemischen Stoffen. Je mehr wir über diese Stoffe, ihren Aufbau, ihre Eigenschaften und ihre Umwandlung wissen, desto besser verstehen wir also das Leben selbst. Dabei erwiesen sich die gewonnenen Erkenntnisse oft als Fluch und Segen zugleich: Dünger, Kunststoffe oder Atomkraft stehen beispielhaft dafür. Im besten Fall nutzen wir die Chemie, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, zu schützen und zu verbessern.

Die Chemieausstellung wird in drei großen Bereichen und mit vielen interaktiven Elementen erlebbar. Los geht es mit den historischen Laboratorien, die als begehbare Dioramen zu einer Reise von der Alchemie im Mittelalter bis zu Justus von Liebig im 19. Jahrhundert einladen. Dahinter folgt das Experimentierfeld mit Besucherlabor, Mitmachboxen und Hörsaal. Daran schließt die große Ausstellungshalle mit Themeninseln an, die die Chemie hinter den Dingen des alltäglichen Lebens zeigen, von Kosmetik über Ernährung, Freizeit und Sport bis zum Bauen. Dazu gibt es einen umfassenden Grundlagenbereich unter anderem mit einem riesigen Periodensystem, der auch mit vielen interaktiven Elementen hilft, diese elementare Naturwissenschaft zu begreifen.

Highlights der neuen Ausstellung

Das Periodensystem der Elemente

In der neuen Ausstellung Chemie zeigen wir Ihnen das Periodensystem, wie Sie es noch nie gesehen haben: In Würfeln können Sie fast jedes chemische Element in seiner Reinform betrachten. Auf einem großzügigen Ausstellungsbereich sehen Sie außerdem spannende Informationen rund um den Atombau und was das mit dem Periodensystem zu tun hat.

Der Kernspaltungstisch

Bahnbrechende Entdeckungen beginnen manchmal mit unerwarteten Beobachtungen: Als Otto Hahn, Lise Meitner und Fritz Straßmann 1938 Versuche mit Uransalzen machten, erwarteten sie schwerere Atome zu erschaffen. Stattdessen fanden sie ein sehr viel leichteres Element. Die Urankerne wurden gespalten, damals eine undenkbare Reaktion des Atomkerns. Die Originalinstrumente der Entdeckung finden Sie in die Chemieausstellung.

„Ein besonderes Exponat ist für mich der Kernspaltungstisch – an ihm kann man spannend erklären, wie Wissenschaft die Welt verändert.“
Susanne Rehn, Kuratorin

Modernisierung

Strichzeichnung des Museumsgebäudes auf der Museumsinsel.

Wir räumen ein

Die neue Chemieausstellung

Einblicke in die historischen Labore, ins Experimentierfeld und in den Bereich moderne Alltagschemie mit Themeninseln und Grundlagen: Kuratorin Susanne Rehn stellt das Konzept für die neue Chemieausstellung vor.

Sie haben Fragen?