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Von der Renaissance bis in die Gegenwart: Mit Cembalo, Saxophon, Synthesizer & Co. entdecken Sie die wichtigsten Stationen bei der Entwicklung von Instrumenten in der europäischen Musiktradition.

3250 RollenNotenrollen aus der Sammlung des Deutschen Museums sind online zu recherchieren.

70 mRegalmeter umfasst der Nachlass von Oskar Sala, der im Archiv des Deutschen Museums aufbewahrt wird.

1 mmkurz sind die Stifte, mit denen die Musik im Zylinder der Schweizer Spieldose gespeichert ist.

Beethovens Sinfonien ohne Pauken und Trompeten? Techno ohne Drumcomputer? Unvorstellbar! Musikinstrumente bringen unsere Welt zum Klingen. Sie sind Kunstobjekte und zugleich technische Geräte und sie stecken voller Geschichten: über Töne und Geräusche, über neue Materialien, über Erfindungen und wissenschaftliche Entdeckungen und über die Menschen, die sie bauen, spielen und hören. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Entwicklung von Instrumenten der europäischen Musiktradition – von den Unikaten des 16. Jahrhunderts bis zu den in Serie produzierten Synthesizern der Gegenwart. Das klingt einfach gut!

Themen der Ausstellung

Von der Ahrend-Orgel über den Zwitscherautomaten bis zum Moog IIIp wurden Highlights aus den ca. 2000 Instrumenten der Sammlung ausgewählt und in zwölf thematische Module eingebettet. In drei Räumen beleuchten viele originale und originelle Objekte von der Renaissance bis in die Gegenwart wichtige Stationen der Musikinstrumentengeschichte. An Demonstrationen kann man selbst aktiv werden und etwa die Funktionsweise einer Orgel, das Prinzip der elektronischen Klangerzeugung oder akustische Phänomene erkunden. An einigen Stellen lassen zudem Filme den Kontext, in dem Instrumente verwendet wurden, lebendig werden. Und zum Abschluss gewährt ein »Blick ins Depot« Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen.

„Wer ein Trautonium will, muss sich selbst eins bauen.“
Oskar Sala

Highlights der neuen Ausstellung

Der Orchesterkubus

Ein Highlight der neuen Ausstellung ist der Orchesterkubus, eine Großvitrine mit einer Seitenlänge von 3,60 m. An die 70 Instrumente, darunter Hörner, Posaunen und Oboen, scheinen darin zu schweben, denn sie sind an Glaswänden befestigt. Um diese komplizierte Vitrine im Detail zu planen, erfolgte eine Vormontage in einem Depot, von der Sie hier ein Bild sehen.

Das Orgelfunktionsmodell

Wie funktioniert eine Orgel? Da gibt es Manuale, Register, Pfeifen, Trakturen, Schleifen – es ist kompliziert! Die Orgeldemonstration, die in den Werkstätten des Deutschen Museums für die neue Ausstellung angefertigt wurde, lädt zur Erkundungsreise ein: Wie greifen die vielen Teile einer Orgel ineinander? Und was ist nötig, damit die „Königin der Instrumente“ erklingt?

Programm in der Ausstellung

Wann findet das Programm statt?

Jeden Tag live. Jeden Tag neu. Für Einzelbesucher und Kleingruppen bis fünf Personen finden täglich kostenlos und ohne Anmeldung Führungen, Vorführungen, Science Shows und Mitmachprogramme in unterschiedlichen Ausstellungen statt. Das aktuelle Tagesprogramm wird jeden Tag um circa 9:20 Uhr auf der Webseite und in der Deutsches Museum App veröffentlicht.

Video des Sprechapparats

Nachbau des Kempelen’schen Sprechapparats

Künstliches Sprechen ist ein alter Traum, ziemlich unheimlich kann es aber auch sein. In der Ausstellung Musikinstrumente zeigen wir einen Sprechapparat, der als der älteste seiner Art gilt. Er ähnelt dem berühmten Apparat, den Wolfgang von Kempelen in seinem Buch „Mechanismus der menschlichen Sprache“ von 1791 beschrieb. Leistung und Funktion des Apparats waren lange unbekannt. Die Werkstätten des Deutschen Museums fertigten eine genaue Replik, um dem auf die Spur zu kommen. Alexander Steinbeißer, der die Replik mit Kolleginnen und Kollegen gebaut hat, führt ihn vor. Auch dieser Nachbau ist ausgestellt.

„It would take you all your life to learn the variations on it.“
John Lennon über den Synthesizer Moog IIIp

Die Revolution im Spiel

Macht und Instrument

Daten

  • Lage: Ebene 1 („Blick ins Depot“ Ebene 0+)
  • Ausstellungsfläche: 730 qm (+ Blick ins Depot: 200 qm)
  • Objekte: ca. 250 (+ ca. 800 beim „Blick ins Depot“)
  • Demonstrationen: 12
  • Filmstationen: 8
  • Medienstationen: 4

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