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Neue Ausstellung im Rahmen der Modernisierung des Museums ab Juli 2022 – entdecken und begreifen Sie, woraus unsere Welt aufgebaut ist und was sie in ihrem Innersten zusammenhält.

Alles dreht sich um den Kern

Willkommen in der Welt der kleinsten Teilchen! Die Atomphysik hat, mit der Quantenmechanik als theoretischem Gerüst, das 20. Jahrhundert maßgeblich geprägt. Sie ist die Grundlage vieler technischer Entwicklungen, die heute zu unserer Lebenswelt gehören. In der Ausstellung wird gezeigt, wie Physiker und Physikerinnen zu den Erkenntnissen über den Aufbau von Atomen gelangt sind und welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben.

Dabei werden mit Exponaten wie der Geißler’schen Röhre, der originalen Curie-Apparatur oder dem ersten deutschen Zyklotron, mit Demonstrationen unter anderem zur Halbwertszeit oder der Inszenierung zu »Schrödingers Katze« zentrale Fragen beantwortet: Was ist Strahlung? Gibt es Atome wirklich? Wie ist ein Atom aufgebaut? Was ist Quantenphysik? Was ist radioaktive Strahlung? Welche Struktur hat der Atomkern? Was ist Hochenergiephysik? Im Zentrum steht ein Kernkörper als Experimentierbereich. Hier kann man über interaktive Demonstrationen selbst Antworten auf die elementaren Fragen aus der Atom-, Kern- und Teilchenphysik finden.

Highlights der neuen Ausstellung

Schrödingers Katze

Ein Gedankenexperiment zur Überlagerung von Zuständen und zum Messproblem von Erwin Schrödinger aus dem Jahr 1935 zeigt das absurd erscheinende Wirklichkeitsverständnis der Quantenmechanik gemäß der Kopenhagener Interpretation: Als Folge eines Quantenprozesses sollte eine Katze in einem geschlossenen Kasten als Überlagerung von tot und lebendig existieren – bis jemand den Kasten öffnet. Das Gedankenspiel wurde von den Werkstätten des Deutschen Museums inszeniert.

Apparatur von Marie und Pierre Curie zur Messung der Radioaktivität

Marie Curie beteiligte sich an Becquerels Untersuchung von Uranstrahlung. Sie stellte fest, dass zwei Uranmineralien – Pechblende und Chalcolit – eine so hohe Aktivität zeigten, dass ihr Urananteil als Erklärung dafür nicht reichte. Gemeinsam mit ihrem Mann fand sie durch chemische Analysen die Quelle dieser starken Strahlung: zwei damals noch unbekannte radioaktive Elemente.

Zahlen und Fakten

  • ca. 270 qm Ausstellungsfläche
  • 67 Exponate und Modelle
  • 9 Medienstationen
  • 15 Demonstrationen
  • 3 Inszenierungen

Modernisierung

Strichzeichnung des Museumsgebäudes auf der Museumsinsel.

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Team Atomphysik