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Zwischen zehn Flugzeugen, sechs Hubschraubern und ca. 500 weiteren Objekten erfahren Sie, warum und wie solche Geräte sicher fliegen können und wie sich die Technik seit den 1950ern entwickelt hat.

Die Ausstellung Moderne Luftfahrt – Überblick

Die Ausstellung zeigt auf zwei Ebenen einen Querschnitt durch die Luftfahrtentwicklung und -geschichte seit 1945 – auch mit Blick auf Umweltaspekte und die Bedeutung für die Gesellschaft. Im Erdgeschoss geht es ausgehend von den Grundlagen des Fliegens über den Flugzeugbau bis hin zur Vorstellung einzelner Systeme und Triebwerke. Eigene Themenbereiche befassen sich mit dem Starfighter und den Drehflüglern. In der Halle beeindrucken auf den ersten Blick die großen Ausstellungsstücke: Komplette Flugzeuge wie ein Starfighter, der Hansa Jet und der Grob-Businessflieger oder der Sikorsky-Hubschrauber stehen und hängen hier; dazu gibt es riesige Kabinensegmente, Cockpits oder Flügel zu sehen, aber auch kleinere Ausstellungsstücke, Flugzeugmodelle, interaktive Medienstationen und spannende Demonstrationen.

Moderne Luftfahrt – Einführung

Einchecken, anschnallen, abheben: Fliegen gehört heute für viele Menschen zum Reisealltag. Seit den ersten erfolgreichen Flugversuchen von Otto Lilienthal Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die Luftfahrt zu einem wichtigen Teil der globalen Verkehrsroutine entwickelt. Dabei übt die Fortbewegung mit Flügeln und Rotoren immer noch eine besondere Faszination aus. Warum Flugzeuge überhaupt fliegen, woraus sie gebaut sind, wie sie bedient werden und natürlich was das Fliegen sicher macht, beschäftigt viele Menschen. Antworten auf diese und viele weitere Fragen findet man in dieser Ausstellung.

„Die Luftfahrt ist der Beweis dafür, dass wir, wenn wir nur wollen, in der Lage sind, das Unmögliche zu schaffen.“
Edward Rickenbacker (1890–1973), Jagdflieger und Unternehmer
„Erst das Flugzeug hat für uns das wahre Gesicht der Erde enthüllt.“
Antoine de Saint-Exupéry (1900 – 1944), französischer Schriftsteller und Pilot

Highlights der neuen Ausstellung

Cockpit Boeing 707

Das Cockpit aus dem Jahr 1959 stammt von einer Boeing 707 der American Airlines. Die 707 war eines der bedeutendsten Strahlverkehrsflugzeuge im Weltluftverkehr. Sie wurde 1958 in den Flugbetrieb eingeführt und war damit zwar nicht das erste Strahlverkehrsflugzeug, aber wesentlich schneller und größer als die De Havilland Comet und die Tupolew Tu-104.

Flugzeug Dornier Do 27

Mit dem Mehrzweckflugzeug Do 27 konnte Dornier als erster deutscher Flugzeughersteller nach 1945 ohne Lizenzverpflichtungen eine Eigenentwicklung zur Serienfertigung bringen. Von 1955 bis 1964 wurden über 600 Do-27-Flugzeuge gebaut, davon über 400 für die Bundeswehr. Dieses vielseitige Flugzeug fand u. a. als Reise-, Schul- und Transportflugzeug Verwendung.

Segelflugzeug fs-24 Phönix

Mit dem fs-24 Phönix begann ein neues Zeitalter im Segelflugzeugbau. Richard Eppler und Hermann Nägele begannen 1951 die Konstruktion. Erstmals wurde ein Flugzeug gänzlich aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt. Dies ermöglichte eine aerodynamische Formgebung von bisher unerreichter Güte. Heute sind fast alle Hochleistungssegler aus Kunststoff.

Programm in der Ausstellung

Grob und Hansajet.

Wann findet das Programm statt?

Jeden Tag live. Jeden Tag neu. Für Einzelbesucher und Kleingruppen bis fünf Personen finden täglich kostenlos und ohne Anmeldung Führungen, Vorführungen, Science Shows und Mitmachprogramme in unterschiedlichen Ausstellungen statt. Das aktuelle Tagesprogramm wird jeden Tag um circa 9:20 Uhr auf der Webseite und in der Deutsches Museum App veröffentlicht.

Zahlen und Fakten

  • Lage: Ebene 0 und 0+
  • Ausstellungsfläche: ca. 3130 qm
  • Objekte: ca. 500 (davon 10 Flugzeuge und 6 Hubschrauber)
  • Demos und Interaktiva: ca. 30
  • Medienstationen: ca. 30
„Ein Pilot, der behauptet, in einem Flugzeug noch nie Angst gehabt zu haben, lügt.“
Louise Thaden (1905 – 1979), amerikanische Flugpionierin

Die Fallblattanzeige

In der neuen Ausstellung Moderne Luftfahrt wird die ehemalige Fallblattanzeige des Stuttgarter Flughafens zu sehen sein. Dafür mussten im Elektroniklabor 1770 Fallblattmodule überprüft und gereinigt werden.

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