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Neue Ausstellung im Rahmen der Modernisierung des Museums ab Juli 2022. Immer kleinere und leistungsfähigere Bauelemente – die Ausstellung beleuchtet die Elektronik als Lebensnerv der modernen Welt.

Schneller, kleiner, besser

Hier beginnt ein neues Zeitalter! Die Elektronik hat unser Leben grundlegend verändert und die Informationsgesellschaft erst möglich gemacht. Transistoren, Kondensatoren, Dioden, Widerstände und Co.: Heute stecken elektronische Bauteile in fast jedem Gerät aus allen Lebensbereichen, vom Lichtschalter bis zum Herzschrittmacher, vom Smartphone übers Auto bis zum Kraftwerk. In dieser Ausstellung zeigen wir die Entwicklung der elektronischen Technologien über die letzten 100 Jahre und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, aber auch auf die Umwelt.

Elektronische Bauteile sind in den vergangenen 100 Jahren auf mikroskopische Formate geschrumpft, dabei leistungsstärker denn je und heutzutage beinahe überall und ständig im Einsatz. Auf dem stilisierten Grundriss einer Platine wird in der Ausstellung in fünf verschiedenen Bereichen erlebbar, wie die »Lehre von der Steuerung des elektrischen Stroms« zu einem unverzichtbaren Teil unseres Lebens geworden ist.

Auf schlanken Säulen werden Ikonen der Elektronik wie der originale Apple 1, die erste LED oder der erste elektromechanische Sensor präsentiert. Zudem werden Grundlagen vermittelt, Elektronik im Wandel und ihre Verankerung in der Gesellschaft gezeigt. Woraus und wie die Bauteile hergestellt werden, behandelt der Bereich Produktion. Und nicht zuletzt wirbelt beim Themenbereich Recycling ein riesiger »Schrotttornado« symbolisch durch die Wegwerfgesellschaft.

Highlights der neuen Ausstellung

Ein Computer auf jedem Schreibtisch: Der Apple-I

1976 bauten Steve Jobs und Steve Wozniak in der Garage von Jobs’ Vater einen einfachen, von Wozniak konstruierten Computer – den Apple-I. Ihre Vision war es, einen bezahlbaren Computer in jeden Haushalt zu bringen. Diese „Heimcomputer“ waren ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung von Arbeits- und Alltagsleben.

Von den Kehrseiten des Technikkonsums: Der Schrotttornado

Mehr Gigahertz, mehr Megapixel, 4K-Auflösung – Elektronikprodukte entwickeln sich unglaublich schnell weiter. Jedes Jahr kommen neue Smartphones und Computer auf den Markt und der Druck, immer das neueste Modell zu haben, ist groß. Wie viel Elektroschrott dabei entsteht und was unser Konsum für die Umwelt bedeutet, zeigt der eindrucksvolle Schrotttornado.

Modernisierung

Strichzeichnung des Museumsgebäudes auf der Museumsinsel.

Die neue Elektronik-Ausstellung

Ionenimplanter, Schrotttornado, Amateurfunkstation und ein großer interaktiver Schaltungstisch: In diesem Film gibt Kuratorin Luise Allendorf-Hoefer Einblicke in die künftige Elektronik-Ausstellung. Hier wird auch der revolutionäre „Sycamore“-Quantenprozessor von Google zu sehen sein.

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Team Elektronik