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Neue Ausstellung im Rahmen der Modernisierung des Museums ab Ende 2021. Repräsentative Foto- und Filmgeräte zeigen Entwicklung und Geschichte der Bildtechnik von den Anfängen bis zur Digitalära.

Die Technik der Bilder

Klick! Tagtäglich drücken Milliarden Menschen auf einen Auslöser, fangen mit Handy, Tablet oder Fotoapparat Bilder aus ihrem Alltag oder Urlaub ein. Dank Digitaltechnik sind die Fotos und Filmchen sofort sichtbar und lassen sich so schnell wie sie gemacht wurden auch weltweit verbreiten. Aufnahme, Wiedergabe und Zirkulation fotografischer Bilder werden dabei auf entscheidende Weise von den verwendeten Apparaten beeinflusst. Dass diese Wechselbeziehung zwischen Technik und Bildergebnis seit ihren Anfängen in den 1830er-Jahren die Fotografie prägt, zeigt die Ausstellung Foto und Film. Sie widmet sich der Entwicklung der Apparate und der Wiedergabemedien von der Vorgeschichte bis ins digitale Zeitalter.

Highlights der neuen Ausstellung

Le Daguerreotype von Alphonse Giroux, Paris, 1839.
Lichttonfilm-Projektor Triergon, 1923.

Themen der Ausstellung

Es gibt viel zu sehen! Die Ausstellung Foto und Film ist in vier Bereiche gegliedert. Im Zentrum steht die historische Entwicklung der Geräte und Wiedergabemedien in einer Großvitrine, die sich durch den ganzen Ausstellungsraum erstreckt. Daneben sind unter dem übergeordneten Begriff der bildhaften Modellierung der Wirklichkeit Themeninseln zu Digitaltechnik, Farbe, Raum, Zeit, dem schnellen und dem indiskreten Bild sowie dem Tonfilm zu finden.

Grundlagen, Bauteile und Funktionen der Kameratechnik werden im dritten Bereich erläutert. In der Galerie der Bilder werden schließlich zwei ausgewählte Bildverfahren vorgestellt: Laterna-magica-Scheiben als Vorläufer der Diaprojektion einerseits und das Autochrom als eines der ersten Farbfotografieverfahren andererseits. Reichlich Motive also, um sich ein umfassendes Bild von dieser heute so alltäglichen Kulturtechnik zu machen.

„Ich mag die Fotografie, weil die Leute denken, dass sie einfach ist, aber in Wirklichkeit ist sie genauso schwer, wenn nicht sogar schwerer, als jedes andere Medium. Es scheint sehr einfach zu sein, weil man nur eine Kamera in die Hand nehmen muss und kein technisches Wissen mehr braucht; die Kamera macht alles für einen, und man klickt einfach drauflos. Überall sieht man nur faule Fotografie.“
Martin Parr (*1952), Fotograf, 2019

Modernisierung

Strichzeichnung des Museumsgebäudes auf der Museumsinsel.

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