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Nahaufnahme mehrerer leuchtend blauer DNA-Doppelhelix-Stränge vor einem dunklen Hintergrund mit vernetzten Punkt- und Linienstrukturen; Bild zeigt schematische, texturierte Molekülstruktur und enthält Urhebervermerk unten.
  • Vortrag

Wissenschaft für jedermann

Biocomputing

DNA in der Informationsverarbeitung – Livestream und Vor-Ort-Veranstaltung – DNA kann zur Codierung, Speicherung, Übertragung und Verarbeitung von Informationen benutzt werden.

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern

Prof. Dr. Reinhard Heckel, 
Technischen Universität München

DNA kann zur Codierung, Speicherung, Übertragung und Verarbeitung von Informationen benutzt werden. DNA ist interessant für die Informationsverarbeitung, da Informationen auf sehr kleinem Raum effizient und langlebig gespeichert werden können. Sie ist damit eine potenzielle Alternative für Aufgaben, die heute von traditionellen Informationsverarbeiteten Systemen übernommen werden.

Professor Reinhard Heckel von der Technischen Universität München ist zusammen mit seinem Kollegen Robert Grass von der ETH Zürich ein führender Forscher auf diesem Gebiet. Er arbeitet an Methoden, mit denen digitale Informationen sicher und effizient auf DNA-Sequenzen gespeichert werden können. Dabei besteht die Herausforderung darin, die binären Daten – die Sprache der Computer, bestehend aus Nullen und Einsen – in die Sprache der DNA zu übersetzen. Heckel und Grass haben bereits demonstriert, wie diese Technologie angewendet werden könnte, indem sie eine Episode der Netflix-Serie »Biohackers« auf synthetischer DNA kodiert haben. Diese Art der Speicherung bietet das Potenzial, Daten über Hunderte von Jahren hinweg ohne Qualitätsverlust zu bewahren, was herkömmliche Speichermedien wie Festplatten oder USB-Sticks nicht leisten können.

Zudem kann DNA auch für die Kryptografie, die Erzeugung von Zufallszahlen und für andere Aufgaben in der Informationsverarbeitung eingesetzt werden.

Die Nutzung von DNA für die Informationsverarbeitung befindet sich zurzeit noch in der Phase der Grundlagenforschung und ist mit hohen Kosten und technischen Herausforderungen verbunden. Doch die Forscher sind optimistisch, dass durch Skaleneffekte die Kosten signifikant sinken werden. In dieser Veranstaltung gibt Professor Heckel einen Überblick über den Forschungsstand und einen Ausblick auf zukünftige Nutzungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen finden sie im Download.

  • Mehr zum Vortrag

    Wissenschaft für jedermann, Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Heckel, 27. November 2024

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Ablauf und Hinweise

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    Die nächsten Vorträge:

    Ein leuchtendes Glaszylinder-Behälter auf einem Tisch mit neon-oranger Schrift „NEXT-GEN“, futuristisches Laborambiente mit verschwommenem Moleküldiagramm im Hintergrund, Bildquelle Adobe Stock.
    Porträt einer jungen Person in Schwarzweiß mit Doppelbelichtung: ihr Kopf verschmilzt mit dichtem Laub, Blumen, einer Biene rechts und einem Schmetterling links vor einem lila Kreis-Hintergrund.
    Logo des "Origins Excellence Cluster" in der Bildmitte, umgeben von sieben sechseckigen Bildern: oben eine Weltraumszene mit Molekülstrukturen und Planeten, oben links ein dichtes Sternenfeld, oben rechts eine Visualisierung von Teilchenkollisionen/Detektorereignissen, unten rechts zwei leuchtende Sterne in blauem Raum, unten ein farbiges vertikales Punktmuster (Datenvisualisierung), unten links eine stilisierte Landschaft mit neonfarbigen Gittern und rechts davon ein schwarz-weißes Bergmotiv mit einem kahlen Baum; weißer Hintergrund.
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