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Rondell mit 8 verschiedenen Tasteninstrumenten aus der Vogelperspektive.Bild: Deutsches Museum
  • Konzert

Tartinis klingende Werkstatt

Ein historisch-informiertes Gesprächskonzert in Zusammenarbeit : Entdecken Sie die meisterhafte Musik Giuseppe Tartinis und seiner Schüler von Padua bis an den Münchner Hof!

  • Erwachsene, Jugendliche / junge Erwachsene
  • Naturwissenschaften
  • , bis

Giuseppe Tartini (1692-1770) gehört zu den bekanntesten Geigern des 18. Jahrhunderts. Er war nicht nur als Komponist und Virtuose aktiv, sondern brachte sich auch in philosophische Diskussionen seiner Zeit ein. Spätestens ab 1728 leitete er seine eigene Geigenschule in Padua, wo er über hundert Schülerinnen und Schüler ausbildete, die danach in ganz Europa tätig waren. 

Ausgehend von Tartinis Komposition Aria del Tasso für Violine solo führt das Konzert in der Ausstellung Musikinstrumente zu speziellen Stationen des europäischen Schüler-Netzwerks. Es erklingen Werke, die am Münchner Hof, im musikalisch pulsierenden London des 18. Jahrhunderts und in Stockholm entstanden sind. Dabei wird ohrenfällig, dass die Komponisten nicht nur Kompositionstechniken und Stilmittel Tartinis übernahmen und ihre Werke an den jeweiligen Aufführungskontext anpassten; Tartinis Schüler verbinden virtuose Geigenkunst mit einer klareren, gefühlvolleren Tonsprache, die musikalisch bereits den Weg zur Klassik weist. Damit wird Giuseppe Tartinis musikalische Werkstatt hörbar gemacht, die von Padua ausgehend bis in den hohen Norden Europas reichte.

Das Gesprächskonzert führt in die Welt Tartinis und seiner Schüler ein, gibt Informationen zum Forschungsprojekt an den Universitäten Augsburg und Graz sowie den gewonnenen Erkenntnissen.

Ausführende: Penelope Spencer, Nora Eder, Violine, Anna Zimre, Violoncello, Sofya Gandilyan, Cembalo

Werke von Giuseppe Tartini, Franz Carl und Johann Nepomuk Cröner, Wenceslaus Wodiczka, Anton Kammel und Anders Wesström

Im Zuge des Konzerts kommen folgende Musikinstrumente aus der Ausstellung zum Einsatz: Zum einen ein Nachbau eines Cembalos von Henri Hemsch (Inv.-Nr. 1986-619) und der Tangentenflügel.

In Zusammarbeit mit "TartinianS – Tartinians in Europe"  der Universitäten Augsburg und Graz.

Musikinstrumente

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