Quantencomputer gelten als eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien des 21. Jahrhunderts. Sie versprechen Rechenleistungen, die weit über die Möglichkeiten klassischer Computer hinausgehen – mit potenziellen Auswirkungen auf Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch zwischen theoretischem Potenzial und industrieller Anwendbarkeit liegen erhebliche technische Herausforderungen. Welche technologischen Durchbrüche sind absehbar, und welche Erwartungen sind realistisch?
Referentin des Abends ist PD Dr. Jeanette Miriam Lorenz, Expertin für Quantencomputing am Fraunhofer‑Institut für Kognitive Systeme IKS. Sie beschäftigt sich mit der Überführung quantencomputergestützter Verfahren in reale Anwendungsszenarien – insbesondere in den Bereichen Industrie, Mobilität und komplexe Entscheidungsprozesse. In ihrem Vortrag wird sie Einblicke in aktuelle Forschungsansätze geben, unterschiedliche Hardware‑ und Softwarekonzepte einordnen und erläutern, welche technologischen Durchbrüche noch erforderlich sind, um Quantencomputer jenseits von Laborumgebungen nutzbar zu machen.
Die Nutzung von Quantencomputern bringt neben enormen technologischen Chancen auch weitreichende ethische Fragestellungen mit sich, die eine gesellschaftliche Debatte und regulatorische Rahmenbedingungen erfordern. Auf die ethische Dimension der Thematik geht der Sozialethiker Prof. Dr. Markus Vogt anschließend im Gespräch mit der Referentin ein.
Nach dem Vortrag und Gespräch haben die Zuhörer:innen dann die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Jeanette Lorenz studierte Physik und Mathematik an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.
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Ablauf und Hinweise
Mehr zum Vortrag
Wissenschaft für jedermann, Vortrag von PD Dr. Jeanette Miriam Lorenz, 4. November 2026
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