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Wie stellt man etwas dar, das noch nie ein Mensch mit eigenen Augen gesehen hat? In unserer Führung begeben wir uns auf die Spur der kleinsten Bausteine der Materie und beleuchten dabei ein zentrales Werkzeug des physikalischen Erkenntnisgewinns: das Modell.
Während des Rundgangs durch die Ausstellung Atomphysik erleben wir, wie sich unser Bild vom Atom im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat. Die Entwicklung beginnt mit naturphilosophischen Überlegungen in der Antike über die Teilbarkeit der Materie. Über klassische Atommodelle wie Kugelmodell, Rosinenkuchenmodell und Planetenmodell führt der Weg bis hin zum modernen quantenmechanischen Orbitalmodell.

Dabei wird deutlich: Ein Modell bildet niemals die Realität ab, sondern ist eine zielgerichtete Abstraktion, die Phänomene erklärbar macht und Vorhersagen ermöglicht. Gemeinsam hinterfragen wir, wie Modelle entstehen, warum sie abgelöst werden und weshalb selbst überholte Darstellungen noch heute nützlich sind.

Diese Führung ist nur für Frauen.

Atomphysik

Führung für Sehbehinderte: BesucherInnen am Touchtisch

Frauen Technik Wissen

Kuratorinnen, Technikerinnen und Wissenschaftlerinnen führen interessierte Frauen zu ausgewählten Themen durch das Museum.

Von Frauen für Frauen

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Irina Fritz

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