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ine messingfarbige Sphäre mit menschlichem Antlitz in viktorianisch fantastischer Ästhetik. Die Gravuren, Zahnräder und der umlaufende Median- ring erinnern an mechanische Planetenmodelle. Die brennende Lunte deutet auf Vergänglichkeit und Zerstörung hin.Bild: Chat GPT, 8.8.2025 erstellt von Konrad Rainer, Deutsches Museum
  • Vortrag

Wissenschaft für jedermann

Theolo:KI

Über das Irrationale in der Beziehung von Mensch und Künstlicher Intelligenz. KI erscheint rational, doch unsere Beziehung zu ihr ist geprägt von Vorstellungskraft und Emotion.

  • Erwachsene, Jugendliche / junge Erwachsene
  • , bis

Wenn wir Künstlicher Intelligenz begegnen und mit ihr arbeiten, haben wir meist den Eindruck, dass diese Technologie rational bestimmt sei. Schließlich basiert sie doch auf Daten, Modellen, Analysen, Statistik und Wahrscheinlichkeiten. Dabei übersehen wir jedoch, dass neben dieser technischen Seite eine weitere, weitgehend unsichtbare die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine prägt: Die menschliche Vorstellungskraft und die Eigenschaft des Menschen, unsichtbare Beziehungen mit Mensch, Tier und selbst mit Technik einzugehen. Dabei treiben uns keine rationalen Kräfte. Welche dies im Einzelnen sind, und warum eine Theologin eine ganze Menge zu Künstlicher Intelligenz sagen kann – darum geht es in diesem Vortrag von Prof. Dr. Birte Platow.

Prof. Dr. Birte Platow ist Professorin für Evangelische Theologie an der Technischen Universität Dresden. Sie ist zum Mitglied im Vorstand des Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz ScaDS.AI der TU Dresden und Universität Leipzig und leitet dort den interdisziplinären Forschungsbereich »Responsible AI«. Die Fragen nach Verantwortung stellt sie für Künstliche Intelligenz zudem in verschiedenen Anwendungsbereichen, wie dem Bildungsbereich, der Politik, Pflege und Medizin.

Eine Kooperation mit der Domberg-Akademie (Freising).

Ablauf und Hinweise

Sphäre: ein KI-generiertes Objekt

Das von der KI ChatGPT erstellte Bild “Sphäre” zeigt eine messingfarbige Sphäre mit menschlichem Antlitz in viktorianisch fantastischer Ästhetik. Die Gravuren, Zahnräder und der umlaufende Medianring erinnern an mechanische Planetenmodelle. Die brennende Lunte deutet auf Vergänglichkeit und Zerstörung hin.

Das Bild stammt aus dem Buch “The Beauty of Technology”, erschienen 2025 im Verlag des Deutschen Museum

Weitere Vorträge:

Figurenuhr im Stil der französischen Empire-Zeit ausgeführt in weißem Marmor mit vergoldeten Bronzebschlägen.
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