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Zwei im Labor stehende Forschende in weißen Kitteln betrachten Computerbildschirme neben einem Lichtmikroskop; auf den Monitoren sind Zellbilder in Grün mit einem roten Signalpunkt und daneben Farbhistogramme zu sehen, zahlreiche Kabel und Laborgeräte im Hintergrund.Bild: Astrid Eckert, TU Muenchen; Verwendung frei fuer die Berichterstattung ueber die TUM bei Nennung des Copyrights / Free for use
  • Vortrag

Wissenschaft für jedermann

Energie, Information, Nanoelektronik

Vier Impulse aus der Elektrotechnik und Informationstechnik. Die Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität München wird in diesem Jahr 150 Jahre alt. Vier von ihnen stellen sich heute mit einem kurzen Impuls vor.

  • Erwachsene, Jugendliche / junge Erwachsene
  • , bis

Die Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität München wird in diesem Jahr 150 Jahre alt. Wo 1876 die erste Vorlesung über elektrische Telegraphie den Grundstein legte, ist heute ein breites Spektrum mit über 40 Lehrstühlen und Professuren abgedeckt. Vier von ihnen stellen sich heute mit einem kurzen Impuls vor. 

Prof. Dr. Markus Becherer, Chip-based Magnetic Sensor Technology
Von der Forschung zur Anwendung: Spinwellen für Hochfrequenzbauelemente der nächsten Generation?
Prof. Becherer forscht an magnetischen Bauelementen für spin-basierte Signalverarbeitung und Sensorik. Ein Schwerpunkt sind ferro- und ferrimagnetische Materialien, deren nanoskalige Strukturierung sowie elektrische und optische Charakterisierung. Mit den entwickelten Methoden können Materialeigenschaften gezielt eingestellt und potentielle Anwendungsfelder im Bereich digitaler, analoger und neuromorpher Signalverarbeitung erschlossen werden.

Prof. Dr. Hans-Georg Herzog, Energiewandlungstechnik
Parkst Du noch oder lädst Du schon? Kabelloses Laden von Elektrofahrzeugen
Prof. Herzog forscht auf dem Gebiet der energieeffizienten, elektromechanischen Antriebe. Wesentliche Arbeitsgebiete sind dabei Entwurf und Optimierung hybrid-elektrischer und batterie-elektrischer Antriebsstränge, automatisierte Entwurfsmethoden für elektromechanische Aktoren, Energie- und Leistungsmanagement sowie Verlustmechanismen in weichmagnetischen Werkstoffen.

Prof. Dr. Berna Özkale Edelmann, Nano- und Microrobotics
Krafttraining für Deine Zellen
Prof. Özkale Edelmanns Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung nanorobotischer Werkzeuge zur Entschlüsselung von Signalprozessen zwischen Säugetierzellen und ihrer Mikroumgebung. Im Besonderen nutzt ihre Forschung Nanotechnologie, intelligente Biomaterialien, Mikrofluidik und Einzelzellmanipulationstechnologie, um multifunktionale Mikrogeräte für die regenerative Medizin zu entwickeln.

Prof. Dr. Antonia Wachter-Zeh, Codierung und Kryptographie
Wie man sich in aller Öffentlichkeit ein Geheimnis zuflüstert – Kryptographie zwischen Alltag und Quantencomputern
Prof. Wachter-Zehs Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Codierungstheorie, Post-Quantum Kryptographie und Informationstheorie sowie deren Anwendungen in Speicherung, Kommunikation, Datenschutz, Sicherheit und maschinellem Lernen.

Moderation:
Prof. Dr. Kai Müller, Quantum Electronics and Computer Engineering
Prof. Müllers Forschungsschwerpunkt ist das Quanten-Engineering von Bauelementen, die für alle Bereiche der photonischen Quantentechnologien essenziell sind, und deren Integration in quanten-photonisch integrierte Schaltungen. Diese Bauelemente sind Quellen für nichtklassisches Licht wie Einzelphotonen oder verschränkte Photonen, Spin-Photonen-Schnittstellen, Quantenspeicher und Einzelphotonendetektoren. Die Forschung umfasst das gesamte Spektrum von Grundlagen der Licht-Materie-Wechselwirkungen bis hin zu Demonstrationsexperimenten.


In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München

 

Ablauf und Hinweise

Die nächsten Vorträge:

Zentrales ORIGINS Excellence Cluster Logo umgeben von sieben sechseckigen Grafiken: oben links ein Sternenfeld, oben Mitte Molekülstruktur vor Weltraumkulisse, oben rechts Teilchendetektor-Eventdarstellung, mittig links schematische Beta-Zerfallsillustration mit Atomkernen, mittig rechts zyklischer biochemischer Kreislauf mit Molekülen, unten Mitte 3D-Darstellung farbiger Datenpunkte/Blobs, unten links (auf weißem Hintergrund) alle Hex-Elemente kreisförmig angeordnet.
Zwei im Labor stehende Forschende in weißen Kitteln betrachten Computerbildschirme neben einem Lichtmikroskop; auf den Monitoren sind Zellbilder in Grün mit einem roten Signalpunkt und daneben Farbhistogramme zu sehen, zahlreiche Kabel und Laborgeräte im Hintergrund.
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