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Die Sanierung der zweiten Gebäudehälfte hat im Juli 2022 begonnen. Daher ist das Planetarium bis 2028 geschlossen.

Das Planetarium im Deutschen Museum

In einer sehr klaren Nacht könnte man theoretisch von München aus mehr als 3500 Himmelskörper sehen. Doch Luft- und Lichtverschmutzung verhindern einen optimalen Blick in den Sternenhimmel. Im Planetarium dagegen können sich die Besucher nicht nur einen perfekten Münchner Nachthimmel ansehen, sondern auch den Himmel über jedem beliebigen Punkt der Erde. Oder so, wie er um Christi Geburt ausgesehen hat – oder wie er in 1000 Jahren aussieht. Dafür sorgt der hochmoderne Lichtfaser-Sternenprojektor Zeiss-Skymaster ZKP4: Mit LED-Lichtquellen und rund 7300 Glasfasern lassen sich Sternenhimmel und Planetenbewegungen vorführen. Besucher können die 13,7 Milliarden Lichtjahre bis an die Grenze des beobachtbaren Universums zurücklegen – und dabei Planeten anfliegen und unser Sonnensystem oder die Milchstraße von außen betrachten.

10In zehn Minuten durch

13,7 Milliarden Lichtjahre

160Hier gibt es 160 Plätze für die Reise ans Ende des Universums

Ausblick ins All – Sternkinderstube.

Die Geschichte des Planetariums im Deutschen Museum

Im Deutschen Museum ging 1925 das erste Projektionsplanetarium der Welt in Betrieb – auf Anregung von Oskar von Miller, dem Gründer des Deutschen Museums. Er wandte sich bereits 1913 wegen der Fertigung einer „drehbaren Sternkugel“ an Zeiss. Unter Federführung von Dr. Walther Bauersfeld entstand ein Planetarium auf der Basis optisch-mechanischer Lichtprojektion. Der erste Zeiss-Projektor brachte 4500 Sterne in der Kuppel in München zum Strahlen.

Von 2013 bis 2015 wurde das Planetarium des Deutschen Museums dann komplett renoviert. Die 15-Meter-Projektionskuppel wurde erneuert. Es wurde ein neuer Sternenprojektor mit modernster Glasfasertechnik installiert. Die klackernden Diaprojektoren wurden durch sechs hochmoderne Digitalprojektoren ersetzt, die jetzt das ganze beobachtbare Universum in die Kuppel holen.

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