Sprechen über KI bewegt sich aktuell häufig in Extremen: auf der einen Seite sind große Hoffnungen, dass durch die Technik vieles besser und einfacher wird. Auf der anderen Seite gibt es Befürchtungen, dass viel Menschliches durch KI verloren geht oder die KI zu viel Einfluss gewinnt.
Im Alltag beobachten wir bereits, wie sich durch KI vieles zum Teil drastisch verändert. Was heißen diese Veränderungen für menschliche Verantwortung? In Ihrem Vortrag erklärt Prof. Inthorn, warum Stammtischparolen und vermeintlich einfache Antworten aus ethischer Sicht nicht hilfreich sind. Sie zeigt Wege auf, um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Chancen und Risiken der Technologie zu stärken. An Hand von konkreten Beispielen zeigt sie, wie wir gemeinsam – am Arbeitsplatz und mit Familie und Freunden – ethische Reflexion anregen können und wie wir gemeinsam Regeln und Kriterien für den Einsatz von KI bestimmen können.
Prof. Dr. Julia Inthorn ist Professorin für Angewandte Ethik an der Hochschule für Philosophie in München. Sie forscht zu ethischen Fragen in konkreten Anwendungsfeldern unter anderem in der Medizin und im Bereich Medien.
Eine Kooperation mit der Domberg-Akademie (Freising)
Ablauf und Hinweise
Mehr zum Vortrag
Wissenschaft für jedermann, Vortrag von Prof. Dr. Julia Inthorn, 4. Februar 2026
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Wirkt wie klassische Objektfotografie, ist aber KI-generiert: Ausgehend von einer Aufnahme aus dem Deutschen Museum entstand per Prompt dieses fiktive Exponat. Bild: Chat GPT, 8.8.2025 erstellt von Konrad Rainer, Deutsches Museum
SONDERFALL: Sphäre: ein KI-generiertes Objekt
Das von der KI ChatGPT erstellte Bild “Sphäre” zeigt eine messingfarbige Sphäre mit menschlichem Antlitz in viktorianisch fantastischer Ästhetik. Die Gravuren, Zahnräder und der umlaufende Medianring erinnern an mechanische Planetenmodelle. Die brennende Lunte deutet auf Vergänglichkeit und Zerstörung hin.
Das Bild stammt aus dem Buch “The Beauty of Technology”, erschienen 2025 im Verlag des Deutschen Museum




