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Collage mit fünf Bildern: oben links ein Stapel schwarzer Siliziumwafer in einer Maschine, oben rechts eine Nahaufnahme eines grünen/gold schimmernden Wafer-Layouts, Mitte links ein älterer Mann in weißem Hemd (Gesicht unscharf/abgeblendet) vor gerahmten Gold-/Platinplatten an der Wand, Mitte rechts eine schwarze Micron HBM3E Speicherchip-Verpackung mit Modellbezeichnung, unten rechts eine Explosionsdarstellung einer Grafikkartenkühlung und Platine.
  • Vortrag

Wissenschaft für jedermann

DRAM-Speicher

DRAM-Speicher – Im Maschinenraum der Künstlichen Intelligenz, Livestream und Vor-Ort-Veranstaltung, Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und ihr schneller Einzug in unseren Alltag wären undenkbar ohne die kontinuierlichen Fortschritte in der Computertechnik in den letzten Jahrzehnten. 

Dr. Wolfgang Spirkl
Micron

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und ihr schneller Einzug in unseren Alltag wären undenkbar ohne die kontinuierlichen Fortschritte in der Computertechnik in den letzten Jahrzehnten. Als Arbeitsgedächtnis des Computers spielt dabei das DRAM (»Dynamic Random Access Memory« oder dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff) eine zentrale Rolle.

Leistungsfähiges und erschwingliches DRAM ist für nahezu alle Computeranwendungen unerlässlich, darunter KI, Cloud-Rechenzentren, Bitcoin-Schürfen, Handys, Grafikkarten, Spielekonsolen und autonomes Fahren. Weltweit beträgt der jährliche Umsatz mit DRAM-Produkten etwa 100 Milliarden $, rund 20  % des Jahreshaushalts der Bundesrepublik Deutschland.

DRAM gibt es in verschiedenen Ausführungen – optimiert für niedrigen Stromverbrauch, schnelle Datenübertragung oder großen Speicherbereich. Es ermöglicht lange Laufzeit von mobilen Geräten, hochauflösende Grafik, physikalisch realistische Darstellung bewegter Szenen, komplexe Rechnungen in Supercomputern sowie KI-Training mit riesigen Datenmengen in erträglicher Zeit.

Moderne KI-Anwendungen stellen besonders hohe Anforderungen und treiben die Entwicklung hin zu höherer Speicherdichte, geringerem Stromverbrauch und schnellerer Datenübertragung. Dies führt zu einem stetigen Druck, die Strukturen der Speicherchips weiter zu verkleinern, was erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung neuer DRAM-Generationen hat. Die Herstellung wird aufwendiger, und spezielle Schutzschaltungen gegen Datenfehler und sogar gegen DRAM-Hacking müssen im DRAM eingebaut werden.

Dieser Vortrag gibt eine einfache Einführung in die Arbeitsweise und Besonderheiten von modernen DRAM-Produkten, ohne technischen Ballast. Aktuelle und mögliche zukünftige DRAM-Entwicklungen werden besprochen.

Weitere Informationen finden sie im Download.

Ablauf und Hinweise

Kontakt

    Die nächsten Vorträge:

    Logo des "Origins Excellence Cluster" in der Bildmitte, umgeben von sieben sechseckigen Bildern: oben eine Weltraumszene mit Molekülstrukturen und Planeten, oben links ein dichtes Sternenfeld, oben rechts eine Visualisierung von Teilchenkollisionen/Detektorereignissen, unten rechts zwei leuchtende Sterne in blauem Raum, unten ein farbiges vertikales Punktmuster (Datenvisualisierung), unten links eine stilisierte Landschaft mit neonfarbigen Gittern und rechts davon ein schwarz-weißes Bergmotiv mit einem kahlen Baum; weißer Hintergrund.
    Ein glänzender, silberner Roboter mit rundem Kopf und bunter LED-Gesichtsfläche balanciert auf einer Kugel und hält mit beiden Greifarmen einen großen Schraubenzieher, mit dem er an einem übergroßen, metallisch glänzenden griechischen Psi-Symbol (Ψ) arbeitet; weißer Hintergrund, Bildquelle im unteren Rand: MCQST / A. Bohrdt & C. Hohmann.
    Blick nach oben auf einen goldfarbenen Quantencomputer-Kühler mit mehreren gestapelten, runden, vergoldeten Platinen und fein gespannten Kabeln, die von einer großen runden Beleuchtungsdecke hängen; moderner, futuristischer Rechenzentrum- oder Laborraum im Hintergrund.
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