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Eine Justitia-Statue mit einer goldenen Waage: auf der linken Waagschale ein anatomisches menschliches Herz, auf der rechten ein silbernes Paragrafen-Symbol vor unscharfem, blau beleuchtetem digitalen Hintergrund.Bild: Deutsches Museum

(K)ein rechtsfreier Raum

Eine spannende Diskussion im Fishbowl-Format über Künstliche Organe, KI-Diagnosen & Gen-Code auf der Suche nach neuen Regeln

  • Erwachsene, Jugendliche / junge Erwachsene
  • , bis

(K)ein rechtsfreier Raum: Künstliche Organe, KI-Diagnosen & Gen-Code auf der Suche nach neuen Regeln

Was wie Science-Fiction klingt, ist in der Medizin längst Realität: Organe aus dem 3D-Drucker, KI-gestützte Diagnosen und Gesundheitsdaten, die unser Leben detailliert abbilden. Doch wer entscheidet, was mit diesen Möglichkeiten passiert?

Darf man ein künstliches Organ vererben, wenn es aus den eigenen Zellen stammt? Wer hat Zugriff auf die sensiblen Daten aus Fitnessarmbändern oder Ernährungstagebüchern? Wie schützen wir unsere Privatsphäre?

Und was bedeutet es, wenn wir dank Genanalysen Dinge vorhersagen können, die wir vielleicht gar nicht wissen wollen?

Die Medizin entwickelt sich in atemberaubender Geschwindigkeit und stellt uns vor neue rechtliche und ethische Herausforderungen. Welche Regeln brauchen wir, um die Zukunft der Medizin verantwortungsvoll zu gestalten? Wer entscheidet über den Einsatz neuer Technologien?

Und wie kann das Recht mit diesen rasanten Entwicklungen überhaupt Schritt halten?

Diesen und weiteren spannenden Fragen widmet sich die Veranstaltung am 9. Oktober im Zukunftsmuseum Nürnberg. Nach einer interaktiven Tour durch die Ausstellung „Körper und Geist“, die aktuelle Innovationen und mögliche Zukunftsszenarien vorstellt, lädt die Stiftung Forum Recht gemeinsam mit dem Zukunftsmuseum zur Diskussion im spannenden Fishbowl-Format ein. Hier können alle Teilnehmenden aktiv mitreden: Zwei Expert:innen diskutieren in der Mitte, das Publikum sitzt außen herum. Wer eine Frage stellen, einen Gedanken teilen oder mitdiskutieren möchte, kann jederzeit einen Platz im inneren Kreis einnehmen und Teil des Gesprächs werden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Spannungsfeld zwischen Medizin, Recht und Ethik interessieren – Vorkenntnisse sind nicht nötig.

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