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ab dem 31.7.

Der Kunstsommer vereint innovative, interaktive Installationen und Pop-up-Ausstellungen, die sich intensiv mit zukunftsweisenden Fragen der Künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung und unserer menschlichen Wahrnehmung auseinandersetzen. Von ethischen Fragen moderner Kriegsführung über die Zukunft unserer Städte bis hin zur Neudefinition von Kreativität und dem Umgang mit körperlichem Schmerz – diese vier besonderen Beiträge laden Sie dazu ein, die Welt von morgen schon heute aktiv zu erleben und kritisch zu hinterfragen.

Droning

KünstlerInnen: Marta Revuelta in Zusammenarbeit mit Laurent Weingart 
Medium: KI-gesteuerte interaktive Installation

DRONING ist eine interaktive Installation, die sich mit den ethischen und technologischen Dilemmata autonomer Waffensysteme und künstlicher Intelligenz (KI) auseinandersetzt. Im Zentrum stehen algorithmische Überwachung und autonome Zielerfassung. Die Installation lädt Besucher zu einer Echtzeit-Interaktion ein: Ein KI-System analysiert ihre Bewegungen sowie Körperhaltungen und klassifiziert sie blitzschnell – entweder als „Nichtkombattanten“ bzw. „neutrale Ziele“ oder als „Kombattanten“ und „feindliche Ziele“. Das Kunstwerk schärft das Bewusstsein für die verschwimmenden Grenzen zwischen Mensch und Maschine in der modernen Kriegsführung.

Schmerz! Comic meets Rheuma

Pop-Up Ausstellung in Kooperation mit dem Rheumazentrum Erlangen-Nürnberg e.V.

Ein Leben komplett ohne Schmerzen – was wie die ultimative Utopie klingt, wirft bei genauerem Hinsehen tiefgreifende Fragen auf. Die Ausstellung „Schmerz!“ hinterfragt unseren evolutionären Begleiter: Ist eine schmerzfreie Gesellschaft erstrebenswert? Und was macht das Fehlen von Schmerz mit unserer Empathie?
Inspiriert durch das innovative Projekt „Comic meets Rheuma“ beleuchtet die Ausstellung die Facetten des Schmerzes aus wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und künstlerischer Sicht. Sie erkundet, wie wir Schmerz wahrnehmen, wie Kultur und Gesellschaft ihn prägen und welche Rolle Technologie und Medizin in unserer Zukunft spielen werden.

pAInt

Kunst aus dem Algorithmus: Die neue Station in „Arbeit und Alltag“
Entwickler: Niklas Zidarov

Die fortschreitende Digitalisierung wirft grundlegende Fragen auf – auch in der Kunst. Die neue Station pAInt im Zukunftsmuseum demonstriert dies eindrucksvoll: Eingegebene Striche, Farben und Formen werden von einer KI verarbeitet und in Echtzeit in ein neues Gemälde transformiert. Innerhalb von Sekunden entsteht ein Werk, das traditionell eine jahrelange handwerkliche Ausbildung erfordert hätte.
Das Experiment stellt die Definition von Kreativität im digitalen Zeitalter zur Debatte. Wem gehört das finale Bild? Wer hat es tatsächlich erschaffen und wie steht es um die Urheberrechte? Die Station lädt dazu ein, den Wert von Kunst und Autorenschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz völlig neu zu hinterfragen.

CITY CODES: Imaging Urban Futures through AI and Motion

Neubespielung der Kinetic Wall im Foyer
KünstlerInnen: Alex Ciocea, Elizabeth Thallauer und Karla Köhler

Die neue Installation heißt City Codes: Imaging Urban Futures through AI and
Motion, eine digitale Animation der Wall. Sie beschäftigt sich mit künstlerischen
Visionen zukünftiger Städte sowie deren Umwelt und verbindet dabei künstliche
Intelligenz, Zeichnungen, Farbe und Bewegung zu neuen Bild- und
Raumerfahrungen.

Special Guest: "pib" - Der humanoide Roboter zum Selberdrucken

“pib”, der Printable Intelligent Bot, wird mit nur
wenigen Bauteilen und einem 3D-Drucker hergestellt.

Entwickelt für Schulen soll er Jugendlichen helfen, KI besser zu verstehen.
Der Open-Source-Roboter zeigt, wie demokratisch Technologie sein
kann. Doch wer haftet, wenn viele mitgestalten? Ist die Offenheit
Gewinn oder auch Risiko?