Bereits 1777 lernte Franz Danzi in Mannheim den nur sieben Jahre älteren Mozart kennen, der den jungen Musiker und Komponisten nachdrücklich inspirierte. Als Cellist und später als Vizekapellmeister am Münchner Hof und Hofkapellmeister in Stuttgart engagierte Danzi sich als leidenschaftlicher Verehrer Mozarts für dessen Opern, aber auch für den jungen Carl Maria von Weber, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Seine eigene Musik ist geprägt von lebendiger klassischer Leichtigkeit und weist gleichzeitig immer wieder bereits in die frühe Romantik.
Gespielt wird auch der Hammerflügel von Louis Dulcken,München um 1820, aus der Sammlung des Deutschen Museums. Danzi war der Onkel und Vormund der Frau von Louis Dulcken, der bekannten Pianistin Sophie Lebrun-Dulcken.
- Dorothea Seel, Flöte
- Georg Fritz, Oboe
- Markus Schön, Klarinette
- Katrin Lazar, Fagott
- Franz Draxinger, Horn
- Christoph Hammer, Hammerflügel
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