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Sechs sechseckige Wissenschaftsbilder um ein zentrales Logo: oben links ein dichter Sternenhimmel mit roten Nebelflecken, oben Mitte Molekülstruktur vor Raumkulisse und Erde, oben rechts ein Teilchenkollision-Detektionsdiagramm mit gelben Spurverläufen, unten rechts eine gelbe-orange Simulation einer Akkretionsscheibe/Wirbelstruktur, unten Mitte bunte Punktdarstellung (3D-Scatter) auf schwarzem Grund, unten links mehrschichtige Karten der Himmelskugel in verschiedenen Wellenlängen; mittig das ORIGINS Excellence Cluster-Logo mit Logos von LMU, TUM und Partnern.
  • Vortrag

Wissenschaft für jedermann

Dreidimensionaler Atlas der Milchstraße

Ein dreidimensionaler Atlas der Milchstraße – Livestream und Vor-Ort-Veranstaltung – Die Milchstraße erscheint am Nachthimmel als ein beeindruckendes Band aus Sternen und dunklen Staubwolken.

In Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS und den Physikfakultäten der LMU und TU München

Dr. Torsten Enßlin
Ludwig-Maximilians-Universität München

Die Milchstraße erscheint am Nachthimmel als ein beeindruckendes Band aus Sternen und dunklen Staubwolken. Sie enthält auch für unser Auge unsichtbares Licht, das aus Radio-, Mikrowellen-, Infrarot-, Ultraviolett-, Röntgen-, und Gammastrahlung besteht. Mithilfe dieses Lichts lassen sich die anderen Bestandteile der Milchstraße wie Gas, Plasma, Magnetfelder, kosmische Teilchenstrahlung und die Bewegungen von Sternen und Gas messen. Ihr Zusammenspiel ist die Grundlage für die Entstehung von Sternen, Planeten und jeglichen Leben in unserer Heimatgalaxie.

Unser Blick auf dieses galaktische Geschehen ist jedoch trotz hochempfindlicher moderner astronomischer Instrumente nur zweidimensional. Weitere Dimensionen der Milchstraße zu sehen, wie Tiefe und Geschwindigkeit ihrer Bestandteile, ist ein alter Traum der Astronomie. Dank zweier neuer Entwicklungen – dem Gaia-Weltraumteleskop und der Informationsfeldtheorie – wird dieser Traum nun Wirklichkeit.

Gaia hat inzwischen die Entfernungen von rund einer Milliarde Sternen bestimmt. Diese geben uns nun Orientierungspunkte, von denen aus wir die anderen Komponenten der Milchstraße dreidimensional kartographieren können. Möglich macht dies die Informationsfeldtheorie.

Die Informationsfeldtheorie beschreibt den Umgang mit Informationen über Felder, also räumlich variierende Größen wie Temperatur und Dichte. Sie ermöglicht unter Ausnutzung physikalischer Erkenntnisse eine galaktische Kartographie in zwei, drei und mehr Dimensionen. An diesem Abend erläutert Dr. Torsten Enßlin die Grundidee, zeigt erste damit erzeugte Karten unserer Milchstraße und den Weg zu einem vollständigen galaktischen Atlas.

Weitere Informationen finden sie im Download.

Ablauf und Hinweise

Kontakt

    Die nächsten Vorträge:

    Blick nach oben auf einen goldfarbenen Quantencomputer-Kühler mit mehreren gestapelten, runden, vergoldeten Platinen und fein gespannten Kabeln, die von einer großen runden Beleuchtungsdecke hängen; moderner, futuristischer Rechenzentrum- oder Laborraum im Hintergrund.
    Logo-Collage des "Origins Excellence Cluster": sieben sechseckige Vignetten um ein zentrales Punkt-spiral-Logo und den Schriftzug "ORIGINS EXCELLENCE CLUSTER". Oben Mitte: künstlerische Darstellung von Molekülen und Weltraum; oben links: dichtes Sternenfeld/Galaxienhaufen; oben rechts: schematische Teilchenkollision/Detektordaten mit gelben Strahlen; Mitte links: stilisierte Landschaft mit bunten Gitterlinien und kahler Baum-Silhouette; Mitte rechts: zwei leuchtende weiße Sterne oder Neutronensterne in blauem Weltraum; unten links: farbige vertikale Datenpunkte, die einen 3D-Datensatz/Signalausstoß andeuten. Weißer Hintergrund.
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