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Die neue Modellbahn wird nach Abschluss der Modernisierung des Museums ab Ende 2021 eröffnet. Hier können Sie unseren stressigen Alltagsverkehr ganz entspannt in Miniatur erleben und Neues lernen.

Nächster Halt: Wernmünden!

Zug um Zug faszinierend: Die Modellbahnanlage zeigt im Maßstab 1:87 das Geschehen auf Schienen und Straßen. Im Zentrum steht das System Eisenbahn – mit einer möglichst wirklichkeitsgetreuen Darstellung von Physik, Technik und Infrastruktur und des dazugehörenden Fahrbetriebs. Neben den Schienenfahrzeugen sind Bus, Kehrmaschine, Feuerwehrauto und Co. unterwegs und sorgen für noch mehr Verkehrsaufkommen auf der 44 qm großen, digital gesteuerten Anlage. Damit der Blick auf das bunte Verkehrsgeschehen geschärft wird, sind die Gebäude und die Landschaft der Modellwelt in neutralem Weiß gehalten. Alles, was uns bewegt, ist hingegen detailreich gestaltet und in Farbe zu sehen.

„Durch die Eisenbahn wird der Raum getötet und es bleibt nur mehr die Zeit übrig. Mir ist, als kämen die Berge und Wälder aller Länder auf Paris angerückt. Ich rieche schon den Duft der deutschen Linden, vor meiner Tür brandet die Nordsee.“
Heinrich Heine (1797–1856), Dichter, lebte ab 1831 in Paris

Highlights der neuen Ausstellung

Detailaufnahme der neuen Modellbahnanlage in Aufbau.
Holzschnitt zum Thema Eisenbahngeschichte.

Themen der Ausstellung

Nächster Halt: Wernmünden! Die Modellbahnanlage stellt einen fiktiven Ort in Unterfranken dar, der den Blick auf das typische Verkehrsgeschehen Mitte der 1990er-Jahre ab der Gründung der Deutsche Bahn AG richtet. Alte und neue Strukturen sind hier noch vermischt: So existieren kleine Bahnhöfe samt Güterschuppen an Nebenbahnen und moderne Hochgeschwindigkeitsstrecken für den ICE-Verkehr nebeneinander. Die kleine Modellstadt Wernmünden ist an den Fern- und Nahverkehr angeschlossen. Neben S-Bahn, Tram und Bus hat sie sogar einen Hafen und eine Zahnradbahn auf eine Anhöhe zu bieten.

Die Hügel in dieser Miniaturwelt haben es übrigens in sich: In ihrem Inneren befinden sich spiralförmige Gleiswendel, über die die Eisenbahnen von einer Ebene in die andere kommen. Denn die Züge ziehen nicht nur im sichtbaren Bereich auf der Oberfläche ihre Bahnen, sondern auch im sogenannten Schattenbereich – im Grunde ein großer Park- und Rangierplatz unter der Anlage. Einblicke in diese „Unterwelt“ ermöglicht ein Fenster an der schmalen Stirnseite gleich neben dem Kontrollraum, der sich links von der Eingangstür befindet, wenn man von der Robotik-Ausstellung kommt.

Modernisierung

Strichzeichnung des Museumsgebäudes auf der Museumsinsel.

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