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Kempelen’scher Sprechapparat.Bild: Deutsches Museum
  • Führung
  • Vorführung

Vorläufer von Siri

Wie klingt Sprache ohne Stimme? Erleben Sie einen der frühesten Vorläufer moderner Sprachassistenten: Der Kempelen’sche Sprechapparat aus dem 18. Jahrhundert erzeugt tatsächlich Worte – ganz ohne Elektronik.

Der Traum vom künstlichen Sprechen ist älter, als man denkt. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte der habsburgische Beamte Wolfgang von Kempelen eine Maschine, die menschliche Sprache nachahmen konnte. Sein Sprechapparat gilt heute als einer der ersten Versuche, Sprache technisch zu erzeugen – und damit als früher Vorläufer moderner Systeme wie Siri.

Im Deutschen Museum ist nicht nur eines der ältesten erhaltenen Exemplare zu sehen, sondern auch ein funktionsfähiger, originalgetreuer Nachbau. In dieser Vorführung erfahren Sie, wie der Apparat funktioniert, welche Ideen dahinterstecken – und warum er eher wie ein Musikinstrument gespielt werden muss, um Laute und Wörter zu erzeugen.

Alexander Steinbeißer, der den Nachbau selbst gefertigt hat, demonstriert eindrucksvoll die Möglichkeiten des außergewöhnlichen Exponats und gibt Einblicke in seine Geschichte und Konstruktion. Damit wird auch die Veröffentlichung von Kempelens Buch „Mechanismus der menschlichen Sprache“ gewürdigt, das vor 135 Jahren, 1791, in Wien erschien.

Der Sprechapparat wird etwa alle 15 Minuten vorgeführt (11:15, 11:30, 11:45, 12:00, 12:15 Uhr). Eine Teilnahme ist jederzeit möglich.

Original Kempelen’scher Sprechapparat aus Holz.

Highlight – Musik

Siris Urahn

Eines unserer besonderen Objekte aus der Sammlung ist der Kempelen’sche Sprechapparat um 1800.

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