Dieses Live-Experiment zeigt die Herstellung von Bioplastik-Schnüren aus algenbasierten Materialien. Die Künstlerin Nina Markhardt zeigt wie aus Braunalgen natürliche Substanzen in biologisch abbaubare Strukturen verwandelt werden können.
Besucher*innen können den gesamten Prozess beobachten: von der Vorbereitung der Algenmasse und der Zugabe natürlicher Farbpigmente bis hin zur Formung und Verfestigung der Schnüre. Die Arbeit reflektiert ökologische Kreisläufe und die Verbundenheit lebender Systeme und lädt dazu ein, die Grenzen zwischen Natur, Abfall und Design neu zu denken.
Über die Künstlerin: Nina Markhardt studierte Grafik und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre Arbeit erforscht die Rolle von Pilzen und Algen über verschiedene Zeitebenen hinweg. Ihre Bioplastik-Objekte und Installationen stehen für einen nachhaltigen künstlerischen Ansatz und thematisieren die Verbundenheit aller Lebewesen.
Das Live-Experiment ist Teil des Planetary Health Living Lab, das innovative Lösungen an der Schnittstelle von menschlicher und ökologischer Gesundheit zeigt. Das Planetary Health Living Lab findet vom 29. Juni bis 6. Juli 2026 im Science Communication Lab des Deutschen Museums statt und wird von Studio Nima kuratiert (Ebene -1, Hallenbau).
Bild: studio nima