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Neue Ausstellung im Rahmen der Modernisierung des Deutschen Museums ab Ende 2021:
Und die Erde dreht sich doch – Erleben Sie es selbst!

Stillstand mit 1117 km/h

Wetterstation, Sendemast, Aussichtspunkt und Pendelheimat: Der Turm des Deutschen Museums ist viel mehr als das bauliche Wahrzeichen des Hauses. Der Eingang im Erdgeschoss befindet sich im Übergang zwischen den Ausstellungen Modellbahn und Brücken und Wasserbau. Bevor man sich per Lift oder über Hunderte Stufen auf den Weg zur Aussichtsplattform macht, lohnt sich das Stehenbleiben. Gleich neben dem Aufzug kann man hier nämlich ein Foucault’sches Pendel in Aktion erleben.

Highlights der neuen Ausstellung

Neuer Mechanismus zum Anschlagen einer Klangplatte in den Werkstätten des Deutschen Museum.

Themen der Ausstellung

Zu sehen ist eine 30 kg schwere Bleikugel, die an einem 60 m langen Drahtseil langsam hin- und herschwingt. Unter der Kugel befindet sich eine kreisrunde Scheibe von 3 m Durchmesser, die die Himmelsrichtungen anzeigt und auf der im Halbrund mehr als 60 bewegliche Kegel platziert sind. Die Kugel pendelt immer in der gleichen Ebene. Trotzdem stupst sie nach jeweils einigen Minuten einen Kegel nach dem anderen um und beweist dadurch, dass sich die Erde – unter dem Pendel hinweg – dreht. Und das tut sie gar nicht so langsam: In unseren Breitengraden hat die Erdrotation eine Geschwindigkeit von rund 1117 km/h.

Links neben dem Pendel ist eine weitere, viel größere Kugel zu sehen: Mit diesem knapp 5800 kg schweren Bleiball bestimmte der Physiker Philipp von Jolly (1809–1884) die Dichte der Erde.

Modernisierung

Strichzeichnung des Museumsgebäudes auf der Museumsinsel.

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