In diesem Vortrag stellen wir den Comic “Summherum“ vor, ein Comic über eine Wildbiene auf der Suche nach einem Nistplatz, der in Zusammenarbeit zwischen der Forschungsgruppe für Urbane Produktive Ökosysteme an der TUM und einer wissenschaftlichen Illustratorin entstanden ist. Das Projekt verbindet Forschung und visuelles Storytelling und zeigt damit neue Wege für die Vermittlung ökologischen Wissens.
Wir stellen den Inhalt des Comics vor, beleuchten die Bedürfnisse von Bestäubern sowie aktuelle Herausforderungen und diskutieren, wie wir diese Insekten unterstützen können. Außerdem geben wir Einblicke in den kreativen Entstehungsprozess und reflektieren, wie Kooperationen zwischen Kunst und Wissenschaft die Vermittlung von Biodiversität und Stadtökologie verbessern können.
Vortrag in englischer Sprache.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms der Sonderausstellung “Planetary Health”, die noch bis 30.9.2026 auf der Museumsinsel gezeigt wird.
Expertinnen im Dialog
Moderatorinnen
Moderiert wird der Vortrag von Valentina Arros, wissenschaftliche Illustratorin und visuelle Kommunikatorin, sowie von Astrid Neumann und Alexandra Zink, beides Forscherinnen mit Schwerpunkt auf der Ökologie von Bestäubern.
Valentina Arros
Valentina ist naturwissenschaftliche Illustratorin und visuelle Kommunikatorin. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darauf, komplexe Umweltthemen in klare und ansprechende visuelle Erzählungen zu übersetzen. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit visuellen Methoden, um Kommunikation, Bildung und öffentliches Engagement zu fördern.
Astrid Neumann
Astrid ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität München und beschäftigt sich im Rahmen ihrer Promotion am Lehrstuhl für urbane produktive Ökosysteme mit Bestäubern in städtischen Ökosystemen. Am Lehrstuhl für Pflanzen-Insekten-Interaktionen koordiniert sie das EU-Horizon-Projekt ProPollSoil, das die Zusammenhänge zwischen Bestäubern und Boden untersucht.
Alexandra Zink
Alex ist Doktorandin an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für urbane produktive Ökosysteme und am Lehrstuhl für Pflanzen-Insekten-Interaktionen. Ihre Forschung untersucht, wie städtische Stressfaktoren wie Hitze, die Artenvielfalt der Bienen, ihre Ökologie und ihre Bestäubungsleistungen in städtischen Gärten beeinflussen.
Urban Productive Ecosystems (UPE)
Der Lehrstuhl für Urban Productive Ecosystems an der Technischen Universität München betreibt interdisziplinäre Forschung zu den ökologischen und sozialen Dimensionen städtischer Ökosysteme, wobei der Schwerpunkt auf städtischer Landwirtschaft und städtischen Grünflächen im weiteren Sinne liegt. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Biodiversität, nachhaltige Ernährungssysteme und klimaresiliente Stadtlandschaften zu fördern.
Bild: Valentina Arros
