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Plakat zur Veranstaltung Femismus und KI im Rahmen der Reihe KI-Perspektiven im Deutschen Museum BonnBild: Center for Science and Thought der Universität Bonn
  • Vortrag

Feminismus und KI

Vorträge von Toni Loh und Eva Maria Hille mit anschließender Diskussion aus der Reihe »KI:Perspektiven«

  • Erwachsene, Jugendliche / junge Erwachsene
  • , bis

Wie prägt Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft – und wer prägt KI? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »KI-Perspektiven«, einer Kooperation des Deutschen Museums Bonn und des Center for Science and Thought der Universität Bonn, untersuchen wir KI-Design, -Nutzung und -Regulierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und gehen dabei mit wechselnden Expert*innen in die Tiefe.

Die Veranstaltung widmet sich der Schnittstelle von Feminismus und Künstlicher Intelligenz und beleuchtet, warum feministische Ethik in der Technologieentwicklung unverzichtbar ist. Im Fokus stehen Fragen nach Machtstrukturen, Bias in Algorithmen, Datengerechtigkeit und inklusivem Design. Gemeinsam mit Toni Loh und Eva Maria Hille diskutieren wir, wie Technologien gerechter gestaltet werden können und welche Verantwortung Entwickler*innen, Unternehmen und Gesellschaft dabei tragen.

Referent*innen

Toni Loh (geb. Janina Sombetzki; Pronomen: keine; they/them; Neopronomen) hat seit 2024 eine Professur für Angewandte Ethik – insbesondere Ethik und Transformation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV) und dem Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung inne. Zuvor war Loh unter anderem als Postdoc an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der Universität Wien tätig sowie in der Ethikarbeit der Stiftung Liebenau aktiv, wo Loh auch das Ethikkomitee leitete. Loh studierte und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu den Forschungsinteressen zählen Verantwortungsethik, Trans- und Posthumanismus, Roboterethik, feministische Technikphilosophie sowie Medizin- und Bioethik.

Eva Maria Hille ist Postdoktorandin am Lehrstuhl für (Sozial-)Ethik an der Universität Bonn. Sie hat in einem der interdisziplinärsten Forschungsprojekte Deutschlands, dem Sonderforschungsbereich 1483 EmpkinS, promoviert. In ihrer Doktorarbeit untersuchte sie Künstliche Intelligenz und Bias im Gesundheitsbereich in ihren Wechselwirkungen mit Vulnerabilität, Macht und Gerechtigkeit. Neben ihrer Forschung engagiert sie sich insbesondere für die Kommunikation und Zugänglichkeit von Wissenschaft, bspw. in Science Slams, öffentlichen Workshops und Wissenschaftsevents für Kinder und Jugendliche. Als Mitgründerin des Netzwerks »Feminist AI« an der Universität Bonn setzt sie sich für die Sichtbarkeit von Wissenschaftler*innen ein.

Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet vom Center for Science and Thought der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Bonn und dessen Förderverein »WISSENschaf(f)t SPASS«.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

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