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Die Bücker 181 war von 1940 bis Ende des Zweiten Weltkriegs das Standardflugzeug der deutschen Luftwaffe für die Anfängerschulung.

Die Bücker Flugzeugwerke wurden 1932 von Carl Clemens Bücker gegründet. Sie lieferten die Schulflugzeuge für die deutsche Luftwaffe, die ab 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten zunächst im Verborgenen aufgebaut wurde.

Um den Bedarf an Schulflugzeugen im Zuge der massiven Aufrüstung zu decken, lief 1935 in den neu errichteten Bücker-Werken in Rangsdorf bei Berlin die Großserienfertigung der Bücker Bü 131 Jungmann an, ein konventioneller Doppeldecker mit zwei Sitzen hintereinander. Die Bücker 131 wurde ab 1940 von der wesentlich moderneren Bücker 181 abgelöst. Die Bücker 181 ist als Tiefdecker mit geschlossener Kabine konzipiert, bei dem die beiden Sitze nebeneinander angeordnet sind, eine für die Schulung ideale Auslegung. Während des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 3400 Exemplare gebaut. Einzelne Exemplare wurden nach dem Krieg als Privatflugzeug weiterverwendet.

Das Schicksal der ausgestellten Bücker 181 ist nicht lückenlos dokumentiert. Sicher dürfte sein, dass sie bei der Luftwaffe flog. 1959 wurde sie als D-ECYV zugelassen, davor flog sie im Saarland mit der Registrierung SL-AAS. Der letzte Halter war Hans Dittes, der den letzten Flug am 24. August 1997 durchführte.

Technische Daten:

  • Hersteller: Bücker Flugzeugbau GmbH, Rangsdorf bei Berlin, 1944
  • Spannweite: 10,6 m
  • Startmasse: 750 kg
  • Reisegeschwindigkeit: 200 km/h
  • Antrieb: Reihenmotor Hirth HM 500 A-1
  • Leistung: 78 kW