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Das Museum

Die Flugwerft Schleißheim, das erste Zweigmuseum des Deutschen Museums, geht auf Bemühungen in den 1980er-Jahren zurück, die historischen Flugplatzgebäude auf dem Flugplatz Schleißheim vor dem Abriss zu bewahren. Betroffen waren die Kommandantur aus dem Jahr 1912 und die Flugwerft, deren Bau 1918 begonnen worden war – erhaltenswerte Gebäude aus der Anfangszeit der Luftfahrt. Die Flugwerft ist zudem architekturgeschichtlich bedeutend, handelt es sich doch um eines der ersten Gebäude in Stahlbetonbauweise. Die am Erhalt Interessierten schlossen sich Mitte der 1980er-Jahre im „Verein zur Bewahrung der historischen Flugwerft“ zusammen, der auch die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung unter dem damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gewinnen konnte.

12 haGrundstücksgröße

8000 m²Ausstellungsfläche

1992Eröffnung des Museums

Angedacht war von Anfang an eine museale Nutzung. Ins Boot geholt werden konnte das Deutsche Museum, das dringend Platz für die große Sammlung an Exponaten aus der Luft- und Raumfahrt benötigte. Nachdem eine Finanzierung, überwiegend mit Staatsmitteln, ermöglicht wurde, konnte der Abriss verhindert werden und 1986 mit der Restaurierung der stark heruntergekommenen historischen Gebäude begonnen werden. Da die Fläche für einen Museumsbetrieb nicht ausreichend war, wurde eine zusätzliche Ausstellunghalle in einer zeitgenössischen Stahl-Glas-Konstruktion der Münchner Architekten Reichart, Pranschke und Maluche errichtet. Eine weitere Halle ermöglichte den Aufbau einer Werkstatt für die Restaurierung von Flugzeugen und anderen großen Exponaten. Die Eröffnung fand am 12. September 1992 statt. In den folgenden Jahren wurde ein Rollweg angelegt, der das Museum mit der Start- und Landebahn verbindet; somit können Flugzeuge direkt vor das Museum rollen.

Vermietung

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