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Im Schatten des Ersten Weltkriegs – Der Udet-Flugzeugbau in München

Eine Sonderausstellung des Werftvereins und der Bayerischen Flugzeughistoriker e.V.

24. Oktober 2014 bis 6. April 2015

Der Flugzeugbau in Deutschland litt nach dem Ersten Weltkrieg unter einschneidenden Restriktionen der Alliierten. Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags bestand zeitweise ein absolutes Bauverbot.
Trotz der widrigen Umstände wurde  1921 beim Udet-Flugzeugbau in München mit dem Bau von Sportflugzeugen begonnen, die bei Flugwettbewerben vorderste Plätze belegten.  Auch Wasserflugzeuge und Verkehrsflugzeuge wurden gebaut. Das bekannteste Modell jedoch war 1925 der Doppeldecker U 12 „Flamingo“. Er wurde das  Standardschulflugzeug der Deutschen Verkehrsfliegerschule (DVS) in Schleißheim und auch im Ausland in Lizenz hergestellt. Der Udet-Flugzeugbau bestand bis 1926 und ging danach in den Bayerischen Flugzeugwerken in Augsburg auf.
Diese Sonderausstellung des Werftvereins und der Bayerischen Flugzeughistoriker erzählt die Firmengeschichte und beschreibt die Flugzeugtypen des Udet-Flugzeugbaus. Sie verdeutlicht den langen Schatten, den der Erste Weltkrieg auf Deutschland geworfen hat. Die Person Ernst Udet (Mitbegründer und Namensgeber der Firma) ist nicht Gegenstand der Ausstellung.