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Der Luftkrieg beeinflusste die deutsche Sprache in einem Umfang, der vielen nicht bewusst ist, und das Thema blieb bis jetzt meist „unter dem Radar“. Dabei gibt es zum Thema Luftkrieg und Sprache Dutzende Redensarten, ob man „am Boden zerstört ist“, „den Nachbrenner einschaltet“ oder „sich verfranzt hat“. Auch Begriffe wie „Blockbuster“ oder „Senkrechtstarter“ haben ihren Ursprung in der militärischen Luftfahrt.

Umgekehrt fanden zivile Bezeichnungen Eingang in die Sprache des Militärs. Die „Drohne“ ist beispielsweise in ihrer ursprünglichen Bezeichnung eine männliche Biene. Der „Dogfight“, zu deutsch „Hundekampf“, bezeichnet den Nahkampf gegnerischer Flugzeuge.

Die Ausstellung „Bombenwetter!“ des Militärhistorischen Museums Berlin Flugplatz-Gatow präsentiert die schönsten Beispiele in anschaulicher Weise und erklärt dazu die Hintergründe. Das moderne Fliegen selbst faszinierte die Menschen von Beginn an, und der Luftkrieg wurde oft in populären Medien als ritterlicher Kampf stilisiert. So wanderten Fachbegriffe und Redensarten aus der Flieger- in die Alltagssprache.