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Der Acrostar ist ein Kunstflugzeug speziell für Wettbewerbe.

Er wurde Ende der 1960er-Jahre als Antwort auf die Frage nach leistungsfähigeren Wettbewerbsflugzeugen von den Kunstfliegern Horst Gehm, Josef Hößl, Arnold Wagner und Walter Wolfrum konzipiert. Insgesamt wurden durch die Firma Wolf Hirth neun Flugzeuge gefertigt. Ausgestellt ist der Prototyp, dessen Erstflug 1970 stattfand.
Der Entwurf des Flugzeugs war seinerzeit richtungweisend und es belegte viele vordere Plätze bei den Kunstflugwettbewerben Anfang der 1970er-Jahre. Der Acrostar hatte erstmals gleich gute Leistungen und Flugeigenschaften bei positiven und negativen Anstellwinkeln durch ein symmetrisches Profil. Er wies eine außergewöhnliche Festigkeit auf (+ 8 g/– 8 g). Er ist mit einer Flügel-Wölbklappenautomatik ausgerüstet, welche mit dem Höhenruder gekoppelt ist. Damit wurde eine Erhöhung der Wendigkeit erzielt.
Das Flugzeug ist überwiegend aus Holz gebaut, den durchgehenden Tragflügelholm fertigte man aus GFK-Laminaten (Glasfaserverstärkter Kunststoff).

Technische Daten:

  • Hersteller: Wolf Hirth GmbH, Nabern/Teck, 1970
  • Spannweite: 8,3 m
  • Startmasse: 630 kg (Kunstflug)
  • Höchstgeschwindigkeit: 305 km/h in NN
  • Sturzfluggeschwindigkeit: 400 km/h
  • Reichweite: 620 km
  • Antrieb: 6-Zylinder Boxermotor Franklin 6A-350-C1
  • Leistung: 160 kW