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Jordi Tost ValBild: Rahel Flechtner
  • Vortrag

Prototypen in Werkstatt und Labor

Dieses Mal: Jordi Tost, Designforscher und Ingenieur am Interaction Design Lab (IDL) der Fachhochschule Potsdam und als Promovend an der Bauhaus-Universität Weimar.

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Was sind deine Zukunftsbilder? Wie stellst du dir die Zukunft vor? Bei diesen Fragen kommen den meisten Science-Fiction-artige Szenarien in den Kopf. Doch woher kommen unsere Vorstellungen von Zukunft? Wer beeinflusst sie?

Unsere Vorstellung davon, wie sich das Alltagsleben mit Technologie verändern wird, ist häufig von bestehenden Zukunftsbildern großer Unternehmen und Institutionen geprägt. Solche Mainstream-Trends und technologische Narrative erschweren das Denken von Alternativen. In diesem Kontext findet Design immer häufiger als Methode der Problemstellung Anwendung. In der kritischen und spekulativen Designpraxis zielen Designer*innen darauf ab, kritische Reflexion anzuregen und neue Denkweisen zu provozieren. Hierbei bekommen Prototypen neue Rollen: sie sind u.a Kritiker und materielle Spekulationen. In seinem Vortrag „Irritierende Dinge—Prototypen als Provokationen. Prototyping als kritische Praxis“ stellt Jordi Tost vor, wie Design ein irritierendes Medium sein kann. Denn durch Prototypen und prototypische Szenarien können sowohl negative Auswirkungen von technologischen Trends greifbar gemacht als auch gezielt neue Wege und Alternativen eröffnet, entworfen und kommuniziert werden.

In der Veranstaltungsreihe Prototypen in Werkstatt und Labor
berichten WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Fachbereichen von ihren Forschungsergebnissen und Erfahrungen mit Prototypen.

Die Vortragsreihe läuft parallel zur aktuellen Sonderausstellung „Prototypen - einen Versuch ist es wert“

Weitere Termine dieser Reihe:

26.04.2023 Referent Stefan Ereth (Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS)

31.05.2023 Referent Tim Richter (Siemens Healthineers)

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