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Arduino Schaltung
  • Workshop

Artineer Club

Kunst trifft Engineering:

12.09. – 21.10. 2022 / 07.11. – 16.12.2022
Sondertermin (durchgehend in der Woche): 2.11. – 4.11.2022
Uhrzeit und Wochentag nach Absprache

  • Schule Sek 2 und Berufsschulen, Schule Sek 1, Jugendliche / junge Erwachsene

Im Kern des Artineer Clubs (Art + Engineering) steht die Entwicklung eines eigenen kleinen Projekts das sowohl MINT als auch Kunst umfasst. Arduino-Mikrocontroller bieten hierfür eine kreative Basis, die – mit Sensoren, Aktoren und etwas Code bestückt – extrem vielfältige und dennoch gut handhabbare Projekte der SchülerInnen ermöglichen. Über die verschiedenen Phasen der Projektumsetzung werden ganz unterschiedliche Skills gefördert: Am Anfang steht die Ideenfindung, gefolgt von einer ersten Machbarkeitsüberlegung. Dabei spielen Vision und räumliches Vorstellungsvermögen genauso eine Rolle wir die Kommunikation der Ideen um gemeinsam mit den Betreuenden Lösungswege zu erarbeiten. Bei der technischen Umsetzung stehen praktische Aspekte wie Materialbearbeitung mit manuellem Werkzeug, aber auch einfacher CAD-Entwurf und Umsetzung mit 3D-Drucker und Lasercutter im Vordergrund. Die programmtechnische Umsetzung fordert wiederum die Kreativität, aber auch logisches Denken und ggfls. Mathematik – und bei der Fehlersuche sicher auch eine ausreichende Portion Resilienz. Bei der finalen Präsentation der Projekte im Museum steht noch einmal die Kommunikation im Vordergrund.

Ziel des Clubs ist es, Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer eng betreuten Projektarbeit die Möglichkeit zu geben, Aktivitäten, die Corona-bedingt in den letzten beiden Schuljahren ausgefallen sind, nachzuholen. Praktische Projektarbeiten in Kleingruppen werden zwar gemeinhin als hochwirksam angesehen, wenn es darum geht Interesse für MINT-Themen zu wecken – im Schulalltag sind sie aber dennoch nur vereinzelt, vor allem unter den Nachmittagsangeboten, zu finden, da sie in der Regel mit hohem Betreuungsaufwand verbunden sind. Unter Corona-Bedingungen war die Durchführung solcher praktischen Gruppenarbeit faktisch nicht umzusetzen. Daher liegt der Fokus unseres Projektangebots genau darauf diese Lücke zu schließen. Nachdem die Angebote an Schulen nach wie vor begrenzt und typischerweise nur für bestimmte Klassenstufen angeboten werden, möchten wir der SchülerInnengeneration, die das verpasst hat, die Möglichkeit bieten das nachzuholen. Durch die im Projekt verankerte Kombination aus MINT und Kunst (MINKT / STEAM) und die intensive praktische und selbstbestimmte Projektarbeit sollen speziell Kreativität- und Sozialkompetenzen gefördert werden. Zudem soll das Programm durch den starken Fokus auf die kreativen Anteile (sowohl bei der technischen als auch bei der künstlerischen Umsetzung) besonders weibliche Jugendliche ansprechen.

Das 6-wöchige Programm ist ganz bewusst nicht als (verschulter) Kurs konzipiert, sondern als intensiv betreute Projektarbeit in Kleinstgruppen von zwei bis maximal drei Personen. Dies soll den SchülerInnen maximale Freiheit bei der Gestaltung ihrer eigenen Projekte bieten und genügend Raum für soziale Interaktion zulassen, aber gleichzeitig auch – trotz der Kürze der Zeit – gute Erfolgserlebnisse zulassen. Das Programm soll die Jugendlichen dazu befähigen (und anregen), sich auch nach dem Projektzeitraum weiterhin selbstständig mit solchen Projektideen auseinanderzusetzen und Neues im kreativen Raum zu verwirklichen.

DIE FERTIGEN PROJEKTE (INKLUSIVE ARDUINO) KÖNNEN MIT NACH HAUSE GENOMMEN WERDEN.