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Mit einer Hornantenne als Empfänger für kosmische Mikrowellenstrahlung entdeckten Arno Penzias und Robert Wilson 1964 das Nachleuchten des Urknalls.

Kosmische Hintergrundstrahlung

Mit dieser Messapparatur, angeschlossen an eine Hornantenne, gelang Arno Penzias und Robert Wilson im Jahr 1964 der Nachweis der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung.

Die Entdeckung verhalf dem „Big-Bang-Modell“ zum Durchbruch. Nach diesem Modell war das gesamte heute sichtbare Universum vor 13,7 Milliarden Jahren kleiner als ein Tischtennisball.

Der Raum dehnte sich daraufhin aus und die heiße Temperaturstrahlung, die den frühen Kosmos erfüllte, kühlte mit der Expansion ab. Heute kann man sie als Mikrowellenstrahlung mit einer Strahlungstemperatur von 2,7 K (2,7 °C über dem absoluten Temperaturnullpunkt von -273 °C) empfangen.

Penzias und Wilson konnten mit Ihrer Hornantenne das schwache, gleichmäßige Signal der Mikrowellenhintergrundstrahlung des Kosmos von Überlagerungen anderer, stärkerer Mikrowellensignale trennen. Für diese radioastronomische Meisterleistung erhielten sie im Jahr 1978 den Nobelpreis für Physik.

1964weisen Penzias und Wilson die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung nach.

1978Penzias und Wilson erhalten den Nobelpreis für Physik.

So finden Sie hin:

Die Hornantenne von Penzias und Wilson zur Messung der kosmischen Hintergrundstrahlung ist im Eingangsbereich vor der Abteilung Astronomie in Ebene 3 ausgestellt.

Ausblick ins All – Sternkinderstube

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