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Die Zerstörungen am Deutschen Museums infolge des Zweiten Weltkriegs waren vor allem am Ausstellungsgebäude beträchtlich. Bereits in den letzten Kriegsmonaten wurden die Planungen für die Wiederherstellung aufgenommen. Die Museumsleitung konzentrierte sich dabei zunächst auf den Kongress-Saal und das Bibliotheksgebäude, die von den Zerstörungen weniger betroffen waren als das Ausstellungsgebäude und für die Vermietung und damit zur Finanzierung weiterer Baumaßnahmen geeignet waren. 

Zunächst jedoch wurde im Mai 1945 die UNRRA, die United Nations Relief and Rehabilitation Administration, im Bibliotheksgebäude einquartiert. Sie betrieb hier ein Durchgangslager für Displaced Persons und von Februar 1946 bis Mai 1947 eine Universität mit rund 2000 immatrikulierten Studierenden. Nach dem Auszug wurden die Räume unter anderem an die Technische Hochschule und ab 1949 an das Deutsche Patentamt vermietet.